Saisonfinale am 23./24.9. in Holzgerlingen

Dennis Ullrich von der KfV Kalteneck Holzgerlingen verpasste mit Platz vier das Podium bei der dritten Runde des ADAC MX Masters im schleswig-holsteinischen Mölln zwar knapp, konnte sich aber vor seinem stärksten Konkurrenten, dem Belgier Jens Gettemann, platzieren und seinen Vorsprung in der Meisterschaft ausbauen.

DennisUllrichDer 23-jährige Dennis Ullrich fand in der Qualifikation auf der mit harten Kanten und steinigen Passagen durchsetzten Sandstrecke zunächst nicht richtig zu seinem Rhythmus und musste auch noch einen heftigen Sturz verkraften. Zwar blieb Ullrich unverletzt, musste sich aber am Ende mit einem enttäuschenden 19. Startplatz zufrieden geben. Sein stärkster Widersacher Jens Getteman qualifizierte sich dagegen als Zweiter.

Ullrich stellte im ersten Lauf wieder einmal seine Qualitäten als ausgesprochener Schnellstarter unter Beweis und kam trotz des schlechten Startplatzes als Zweiter hinter dem Schweizer WM-Piloten Jeremy Seewer aus der ersten Runde zurück. Im weiteren Verlauf fand er zwar nicht zu seinem gewohnten Rhythmus und fiel bis auf Platz sieben zurück. Aber auch für Jens Gettemann lief es nicht optimal. Während der Laufsieg an Jeremy Seewer vor dem Australier Hunter Lawrence ging, kam auch Jens Gettemann nur auf Rang sechs unmittelbar vor Dennis Ullrich ins Ziel.

Im zweiten Lauf fand Dennis Ullrich schließlich besser in seinen Rhythmus und beendete das Rennen nach einem erneut guten Start auf Platz zwei hinter Jeremy Seewer. Jens Gettemann beendete den zweiten Lauf als Vierter, womit er sich in der Addition beider Läufe mit Platz fünf hinter Dennis Ullrich zufrieden geben musste. In der Meisterschaft führt nach drei von sieben Veranstaltungen weiterhin Dennis Ullrich (128 Punkte) vor Jens Gettemann (104 Punkte) und Hunter Lawrence (88 Punkte). Stand 15.05.2017.

Taekwondo (TKD) koreanische Kampfkunst und olympische Disziplin, seit 1987 im Kraftsportverein Holzgerlingen (KSV), nachdem 1986 der "Probebetrieb" aufgenommen wurde. Der Zuspruch war mit 35 aktiven Trainingsteilnehmern überraschend gut. Mit TKD hatte sich schnell eine dritte Kampfsportart etabliert, nach Ringen und Judo (seit 1981).
Mit drei solchen Kampfsportarten im Verein ließe sich das Vereinskürzel "KSV" auch als "KampfSportVerein" definieren. Wie so vieles im Leben, Mitglieder und Öffentlichkeit haben sich an die fernöstliche Kampfsportarten gewöhnt, spätestens nachdem die ersten Erfolge bei  Turnieren und Meisterschaften erzielt wurden.

TKD schuetzer quer

Taekwondo im KSV seit über 30 Jahren eng mit dem Namen Peter Felgenhauer verbunden – Träger des 5. Dan

Helmut Hörmann: Respekt für den neuen Vorstand

 

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Mathias Steinhübel (links) und Matthias Schmickl

 

FussballHiHsRund 40 Mitglieder folgten der Einladung des Tandems Mathias Steinhübel und Matthias Schmickl zu deren ersten Mitgliederversammlung. Damit war die Veranstaltung in der Sportheimgaststätte gut besucht und dauert nur etwas mehr als 45 Minuten. „Back to the roots“ hieß das Motto, als im vergangenen Jahr der neue Vorstand eine aufregende Phase der Vereinsgeschichte beendete.

Neue Strukturen sollen die HSG fit für die Zukunft machen

HSG LOGO blauDie Spielsaison 2016/17 nähert sich ihrem Ende. Bei den Männern I war abzusehen, dass sich das Team gegen den Abstieg stemmen muss. Vor Redaktionsschluss waren noch sechs Spiele zu bestreiten. Am 9.4. kommt es in einem Heimspiel gegen den TV Mundelsheim zu einem Match der Kellerkinder. Bei den Männern standen drei Mannschaften im Spielbetrieb. Insgesamt waren die Ergebnisse aller drei Mannschaften eher nicht zufriedenstellend.

Die Frauen stellten in der Bezirksklasse eine Mannschaft. Während der laufenden Saison hat der ehemalige Männer 1-Aktive Sebastian Göhringer kommissarisch die Trainingsleitung übernommen, nachdem die Damen ohne Trainer im September 2016 den Spielbetrieb aufgenommen hatten. Nachfolgend die restlichen Spieltermine.

Dem Sport und dem Freund zuliebe an einen Ort mit neuen Herausforderungen

RonjaPortraitSchaut man auf das Bild (links) dieser Kampfsportlerin, kommen unweigerlich Frage und Antwort zugleich: so schön kann Ringen sein! Lange Zeit sportliches Aushängeschild des KSV – heute geht Ronja Stribick für die Farben des AV Sulgen bei Schramberg/Schwarzwald auf die Matte.

Die 19-jährige Sportlerin braucht ein Umfeld in dem sie sich wohlfühlt. Das tut sie allemal an ihrem 93 km entfernten sportlichen Standort Sulgen. In ihrer Familie findet sie dagegen einen Rückzugsort und Geborgenheit zugleich. Denn die junge Frau ist zweifach gefordert: als Auszubildende in einer großen Werbegesellschaft vor den Toren Stuttgarts – ihr Berufsziel Kauffrau für Marketingkommunikation und als Leistungssportlerin in einem vom Aussterben bedrohten Sport, dem Ringkampf.

Dauereinsatz in Sachen Fußball

Als Hansdampf in allen Gassen wird umgangssprachlich ein aktiver, vielseitiger und umtriebiger Mensch bezeichnet. Im Bayrischen wird ein solcher Zeitgenosse etwas differenzierter „Gschaftlhuber“ genannt.

Von unserem Mitarbeiter Christian Schunke

 

M.Rathgeb LehrgangSo einem Tausendsassa begegnet man eher selten. Auf der Schönbuchlichtung , hauptsächlich auf Sportplätzen und in Hallen wo Fußball gespielt wird. Dort trifft man Michael Rathgeb, Abteilungsleiter des TV Altdorf, der neben seinen Pflichten als Fußballchef auch noch „schiedsrichtert“ sowie in Sachen Turnieraufsicht oder bei diversen Veranstaltungen im Bezirk Böblingen/Calw unterwegs ist. Und natürlich beim VfB Stuttgart, den er auch in der 2.Liga als Dauerkarteninhaber unterstützt. Eine Menge Holz das da vom zweifachen Familienvater geschnitten werden muss. Wie bringt man das alles unter einen Hut? „Das weiß ich auch nicht so richtig. Es klappt halt“, so die ebenso einfache wie lapidare Erklärung des Altdorfers.

RebekkaMartinSommer

ArneMark Schittenhelm

 

Silber bei den Landesmeisterschaften U20 für Rebekka Kalmbach – Bild rechts mit Trainer Martin Sommer - sowie Arne und Mark Schittenhelm – Bild links.

 

Unter dem organisatorischen Dach der Abteilung Turnen in der Sportvereinigung Holzgerlingen entwickelte sich in sechs Jahrzehnten die Sparte Leichtathletik, 1960 gegründet von Alfred Maier †. Eine Hochphase erlebte die Sparte von 1969 bis 1974. In dieser Zeit wurde die Holzgerlingerin Elfgard Schittenhelm, geb. Weismann, zur Spitzenleichtathletin in den Disziplinen 100, 200 m und Sprintstaffeln. Die später für den OSC Berlin startende Sprinterin nahm u.a. an den Olympischen Spielen 1972 teil.

Die Fußballer wissen Reiner zu schätzen

 

Logo SpVgg WiSHarald Juhnke hat ihn gespielt. Reiner Gläser  (Bild) von der SpVgg Weil im Schönbuch verkörpert ihn dagegen. Gemeint ist „Der Mann für alle Fälle“ denn immer, wenn bei den grün-weißen Kickern eine helfende Hand gesucht wird ist der Jugendleiter nicht weit.

Ein Beispiel gefällig? Bei den Weilemer Ortsmeisterschaften geht die Tür zum Regieraum auf und ein knappes „Mr brauchet â neues Fass“ erschallt aus der Küche. Fragende Blicke hier. Ein zögerliches „Reiner, dätscht omal“ ist von seinen Mitstreitern zu vernehmen. Beides ist so überflüssig wie der vielzitierte Kropf, weil sich der Reiner bereits auf den Weg gemacht hat um den Küchenfeen das Gewünschte zu liefern.

 

ReinerGläserNein, ein Lautsprecher ist die gute Seele der SpVgg wahrlich nicht. Sabbeln ist nicht sein Ding. Er lässt lieber Taten sprechen getreu der Devise „es gibt viel zu tun. Packen wir es an.“ Jugendleiter müsste auf seiner Visitenkarte stehen. Gäbe es noch eine Arbeitsplatzbeschreibung, dann stünde da wohl noch in Großbuchstaben die Bemerkung „ist universal einsetzbar.“

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Neuer Coach Sebastian Göhringer zeigt sich begeistert von seinem Team,
das er in Teilzeit trainiert

Bis zum ersten Spiel im neuen Jahr ist es noch ein paar Tage hin. Sebastian Göhringer (Bild) hat mit einer Trainingseinheit pro Woche die Coachaufgabe der HSG-Frauen in der Bezirksklasse übernommen. Über Monate hinweg haben sich die Frauen selbst organisiert, nämlich Saisonvorbereitung und Coaching selbst in die Hand genommen. Sebastian Göhringer: „Dieser persönliche Einsatz ist bespielhaft für die gute Stimmung im Team, die ich im November 2016 angetroffen habe. Die Ergebnisse können sich trotz allem sehen lassen. Aber es war abzusehen, dass der „Doppeleinsatz“ von Spielerinnen in den Bereichen Coaching und Aktiveneinsatz eine enorme Belastung darstellt und sich früher oder später auf die Leistungen der Akteurinnen auswirkt“.


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