Neue Strukturen sollen die HSG fit für die Zukunft machen

HSG LOGO blauDie Spielsaison 2016/17 nähert sich ihrem Ende. Bei den Männern I war abzusehen, dass sich das Team gegen den Abstieg stemmen muss. Vor Redaktionsschluss waren noch sechs Spiele zu bestreiten. Am 9.4. kommt es in einem Heimspiel gegen den TV Mundelsheim zu einem Match der Kellerkinder. Bei den Männern standen drei Mannschaften im Spielbetrieb. Insgesamt waren die Ergebnisse aller drei Mannschaften eher nicht zufriedenstellend.

Die Frauen stellten in der Bezirksklasse eine Mannschaft. Während der laufenden Saison hat der ehemalige Männer 1-Aktive Sebastian Göhringer kommissarisch die Trainingsleitung übernommen, nachdem die Damen ohne Trainer im September 2016 den Spielbetrieb aufgenommen hatten. Nachfolgend die restlichen Spieltermine.

Dem Sport und dem Freund zuliebe an einen Ort mit neuen Herausforderungen

RonjaPortraitSchaut man auf das Bild (links) dieser Kampfsportlerin, kommen unweigerlich Frage und Antwort zugleich: so schön kann Ringen sein! Lange Zeit sportliches Aushängeschild des KSV – heute geht Ronja Stribick für die Farben des AV Sulgen bei Schramberg/Schwarzwald auf die Matte.

Die 19-jährige Sportlerin braucht ein Umfeld in dem sie sich wohlfühlt. Das tut sie allemal an ihrem 93 km entfernten sportlichen Standort Sulgen. In ihrer Familie findet sie dagegen einen Rückzugsort und Geborgenheit zugleich. Denn die junge Frau ist zweifach gefordert: als Auszubildende in einer großen Werbegesellschaft vor den Toren Stuttgarts – ihr Berufsziel Kauffrau für Marketingkommunikation und als Leistungssportlerin in einem vom Aussterben bedrohten Sport, dem Ringkampf.

Dauereinsatz in Sachen Fußball

Als Hansdampf in allen Gassen wird umgangssprachlich ein aktiver, vielseitiger und umtriebiger Mensch bezeichnet. Im Bayrischen wird ein solcher Zeitgenosse etwas differenzierter „Gschaftlhuber“ genannt.

Von unserem Mitarbeiter Christian Schunke

 

M.Rathgeb LehrgangSo einem Tausendsassa begegnet man eher selten. Auf der Schönbuchlichtung , hauptsächlich auf Sportplätzen und in Hallen wo Fußball gespielt wird. Dort trifft man Michael Rathgeb, Abteilungsleiter des TV Altdorf, der neben seinen Pflichten als Fußballchef auch noch „schiedsrichtert“ sowie in Sachen Turnieraufsicht oder bei diversen Veranstaltungen im Bezirk Böblingen/Calw unterwegs ist. Und natürlich beim VfB Stuttgart, den er auch in der 2.Liga als Dauerkarteninhaber unterstützt. Eine Menge Holz das da vom zweifachen Familienvater geschnitten werden muss. Wie bringt man das alles unter einen Hut? „Das weiß ich auch nicht so richtig. Es klappt halt“, so die ebenso einfache wie lapidare Erklärung des Altdorfers.

RebekkaMartinSommer

ArneMark Schittenhelm

 

Silber bei den Landesmeisterschaften U20 für Rebekka Kalmbach – Bild rechts mit Trainer Martin Sommer - sowie Arne und Mark Schittenhelm – Bild links.

 

Unter dem organisatorischen Dach der Abteilung Turnen in der Sportvereinigung Holzgerlingen entwickelte sich in sechs Jahrzehnten die Sparte Leichtathletik, 1960 gegründet von Alfred Maier †. Eine Hochphase erlebte die Sparte von 1969 bis 1974. In dieser Zeit wurde die Holzgerlingerin Elfgard Schittenhelm, geb. Weismann, zur Spitzenleichtathletin in den Disziplinen 100, 200 m und Sprintstaffeln. Die später für den OSC Berlin startende Sprinterin nahm u.a. an den Olympischen Spielen 1972 teil.

Die Fußballer wissen Reiner zu schätzen

 

Logo SpVgg WiSHarald Juhnke hat ihn gespielt. Reiner Gläser  (Bild) von der SpVgg Weil im Schönbuch verkörpert ihn dagegen. Gemeint ist „Der Mann für alle Fälle“ denn immer, wenn bei den grün-weißen Kickern eine helfende Hand gesucht wird ist der Jugendleiter nicht weit.

Ein Beispiel gefällig? Bei den Weilemer Ortsmeisterschaften geht die Tür zum Regieraum auf und ein knappes „Mr brauchet â neues Fass“ erschallt aus der Küche. Fragende Blicke hier. Ein zögerliches „Reiner, dätscht omal“ ist von seinen Mitstreitern zu vernehmen. Beides ist so überflüssig wie der vielzitierte Kropf, weil sich der Reiner bereits auf den Weg gemacht hat um den Küchenfeen das Gewünschte zu liefern.

 

ReinerGläserNein, ein Lautsprecher ist die gute Seele der SpVgg wahrlich nicht. Sabbeln ist nicht sein Ding. Er lässt lieber Taten sprechen getreu der Devise „es gibt viel zu tun. Packen wir es an.“ Jugendleiter müsste auf seiner Visitenkarte stehen. Gäbe es noch eine Arbeitsplatzbeschreibung, dann stünde da wohl noch in Großbuchstaben die Bemerkung „ist universal einsetzbar.“

HSGteam2016 17FrauenSebastianGöhringer1

Neuer Coach Sebastian Göhringer zeigt sich begeistert von seinem Team,
das er in Teilzeit trainiert

Bis zum ersten Spiel im neuen Jahr ist es noch ein paar Tage hin. Sebastian Göhringer (Bild) hat mit einer Trainingseinheit pro Woche die Coachaufgabe der HSG-Frauen in der Bezirksklasse übernommen. Über Monate hinweg haben sich die Frauen selbst organisiert, nämlich Saisonvorbereitung und Coaching selbst in die Hand genommen. Sebastian Göhringer: „Dieser persönliche Einsatz ist bespielhaft für die gute Stimmung im Team, die ich im November 2016 angetroffen habe. Die Ergebnisse können sich trotz allem sehen lassen. Aber es war abzusehen, dass der „Doppeleinsatz“ von Spielerinnen in den Bereichen Coaching und Aktiveneinsatz eine enorme Belastung darstellt und sich früher oder später auf die Leistungen der Akteurinnen auswirkt“.

MebusAbschied

 

Helmut Link und Dieter Trick teilen sich die Arbeit im Vorstand

 

Helmut „Mebus“ Hörmann (76): Die letzten Jahre seiner Funktionärslaufbahn als Vorstandsmitglied des TSV Hildrizhausen könnte man als turbulent bezeichnen, hatten ihn „seine Fußballer“ mehr beschäftigt als ihm lieb war. Sein Abgang als „große Persönlichkeit des Hausermer Sports“ jetzt eher bescheiden für einen verdienten TSV-Macher . Rückzug ohne großes Tam-Tam. „Ein Funktionär ist gut, wenn man nix von ihm hört“, so die Botschaft von Helmut Hörmann an seine Sportkameraden in Vorstand und Ausschuss des Vereins.
Die Überraschung für ihn wird am letzten Tag seiner Dienstzeit, Silvester 2016, aber groß gewesen sein. Denn seine Mitstreiter der letzten Jahre wollten ihn mit einem äußeren Zeichen des Dankes in den wohl verdienten Ruhestand verabschieden. Entsprechend haben sie die Presse informiert, u.a. die KREISZEITUNG; die SZ/BZ und den GäuBoten. KRZ 31.12.16/Seite 23 „Bloß keine Ehrung“.

Nach der Vorrunde ist vor der Rückrunde ‒ Im Gespräch mit Thomas Dangel
Rückrundenstart am 7. Januar in Leonberg

 

T.Dangel„Der Aufstieg in die Württemberg-Liga war glücklich. Der damalige Saisonverlauf ließ lange Zeit nicht erkennen, dass wir Meister werden können und aufsteigen. Als sich aber im Frühjahr 2016 die Chance bot, haben die Jungs zugegriffen und waren am Ende verdienter Meister und Aufsteiger“, so Trainer Thomas Dangel (Bild) zurückblickend. Mit Sicht auf die neue Saison wurde aber schnell klar, dass die Württemberg-Liga eine besondere Herausforderung darstellt. Mit Spielerabgängen, wie Fredy Weihing – der mit David Herz ein gutes HSG-Torhütergespann darstellte ‒ und Michael Starke sowie einigen Langzeitverletzten folgten schnell Realitäten im Umfeld des Aufsteigers.

Eigentlich nichts. Oder doch, denn Zusammenhänge sind nicht übersehbar.

 

KG Aufstiegs Logo

 

 

Zunächst GRATULATION, dass sich im Jahr eins nach Gründung der KG (Kampfgemeinschaft) bereits ein Aufstieg in die Landesliga realisieren ließ. Damit musste man als Folge der Kooperation nicht unbedingt rechnen. Glück? Ja, denn die KG hat den Finalkampf um den zweiten Aufstiegsplatz verloren und kann jetzt durch eine Entscheidung am „grünen Tisch“ sich weiterhin „eine Klasse höher“ mit dem TSV Ehningen II messen. Ob das nun gut ist oder nicht, steht auf einem anderen Blatt Papier. Dazu müsste eine nachvollziehbare Analyse der KG vorliegen, ebenso die sportlichen Zukunftsaussichten in einer höheren Klasse. Dazu später an anderer Stelle.


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