DirkTeambildMärzNeu21 

Der Schönaicher Fachhändler befürchtet für die nahe Zukunft gravierende Lieferengpässe

„Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, das galt im Jahr 2020 für die örtlichen Fahrradgeschäfte, wenn sie heuer und kommendes Jahr lieferfähig bleiben wollten. Im vergangenen Jahr wurden eine Million mehr Räder in Deutschland verkauft als in den Vorjahren. Das funktionierte, weil die Lager der Hersteller und Händler voll waren. Aber im Sommer waren nahezu alle Fahrradgattungen vergriffen. Die Branche geht davon aus, dass der Ansturm auf die Fahrradläden anhält.

„Mit Beginn der Pandemie gab es Fachgeschäfte, die aus Sorge um schlechte Umsatzerwartungen ihre Order beim Großhändler storniert oder verkleinert hatten”, so berichtet Dirk Albrecht. Der örtliche Fahrradspezialist war weitsichtig genug, um zu erkennen, was auf die Branche zukommt. So hatte er zum Beispiel im November 2020 für 2022 seine Vororder abgegeben.

Dirk Albrecht: „Die letzten zwei Jahre waren geprägt von Neuerungen bei den Pedelec-Antrieben. Die Akku-Kapazitäten erhöhten die Reichweiten und stärkere Motoren mit Freilauf kamen auf den Markt.“ Viele Händler seien Ende 2020 ausverkauft gewesen. Die Messe in Friedrichshafen wird nach 2020 auch in diesem Jahr nicht stattfinden und somit keine Orientierungshilfen geben können.

Aber nicht nur komplette Fahrräder werden zur Mangelware, sondern auch die Ersatzteile oder Bauteile für deutsche Hersteller. „Betroffen sind Bremsbeläge, Reifen, Kassetten, Ketten, Scheinwerfer mit starken Reflektoren, Federgabeln, Lenker, Vorbauten etc.“, so der Firmen-Junior Marvin Albrecht. Sogar bei Bosch-Akku-Komponenten aus europäischer Produktion seien die Kapazitäten voll ausgelastet. Auch deutsche Fahrradträger wurden inzwischen knapp.

Pandemie und die starke Nachfrage verursachen Lieferengpässe

DirkAlexAber wo liegen die Gründe für die Beschaffungsprobleme? Noch mehr Menschen haben das Fahrrad als Sport- und Freizeitgerät entdeckt und leisten dabei einen Beitrag zu einem besseren Klima. Für den Rest sorgte die Situation auf dem asiatischen Markt, denn das Virus verursachte Produktionsstörungen bei den dortigen Herstellern und bei der Logistik nach Europa. Die Containerpreise sind sprunghaft angestiegen und kosten inzwischen das 5- bis 6-Fache im Vergleich zu 2019.

Dirk Albrecht ist sicher: „Diese Entwicklung wird sich auf die Verkaufspreise auswirken“, denn zirka 80 Prozent der Fahrrad-Komponenten kämen aus Fernost und der Lieferfluss stottert.

 

 

 

Attraktives Versicherungsangebot erweitert

Die Zukunft ist auch ein Hinweis auf die Gegenwart. Beispiele: Tiefeinsteiger „fully“ mit voll gefedertem Hinterbau. Oder absenkbare Sattelstütze. Helme bieten immer mehr Sicherheit und Komfort. Lastenfahrräder werden vom Land gefördert für Gewerbe und Familien ohne eigenes zugelassenes Kraftfahrzeug.

Die WERTGARANTIE-Urkunde bedeutet einen Komplettschutz für neue und gebrauchte E-Bikes und Pedelecs. Hier werden nicht nur Diebstahl und die materiellen Folgen bei Sturz- und Unfallschäden versichert sein. Neu: die Reifen. Lassen Sie sich vom Fahrradhändler Ihres Vertrauens beraten.


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