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Neuer Hotze-Trainer startete mit einer Niederlagen-Serie … „aber Land in Sicht“

„Hinten links, als Sechser oder später als aktiver Zehner“, reicht Andreas Beyerle ein Satz um seine fußballerische Laufbahn zu skizzieren. Der gebürtige Sindelfinger wechselte vor Rundenbeginn vom SV 03 Tübingen zur Spvgg Holzgerlingen und trat dort die Nachfolge von Martin Osswald an.

Von unserem Mitarbeiter Hans–Christian Schunke

Bilder oben: Andreas Beyerle (links) und Frank Gscheidle (Spielleiter)

Warum Hotze? „Holzgerlingen war in der Vergangenheit immer wieder mein Gegner und diese Begegnungen waren immer angenehm“, verrät Beyerle einen wichtigen Grund für diese Ehe. Das war schon zu Rottenburger Zeiten so, als er dort mit Andre Gonsior tätig war, ehe dieser nach Holzgerlingen wechselte. Seitdem ist der Kontakt zwischen ihm und Hotze nie abgerissen. Und prompt war Beyerle der Ansprechpartner als Martin Osswald seinen Abschied aus Holzgerlingen verkündet hatte. Der Rest, übliches Prozedere. „Sie haben bei mir angefragt, ob ich es mir vorstellen kann die Spvgg zu übernehmen. Wir haben uns zusammengesetzt, darüber gesprochen und dann den Deckel drauf gemacht“, wird aber bei der Frage nach seiner Philosophie eher kleinlaut. „Das ist immer schwierig, denn die Spielweise muss zur Mannschaft passen.

Tübingen ist zum Beispiel eine ausgesprochen technisch ausgerichtete Truppe, die mit wenig Ballkontakten den Weg zum gegnerischen Tor sucht und möglichst ohne Langholz agiert. Die Grundlage dafür ist, dass die Mannschaft sehr fit ist.“ Anders ausgedrückt, hörte sich dies nach vielen schweißtreibenden Einheiten an. Im Juli waren es 23. Der August brachte einen ähnlichen Aufwand, ehe Beyerle seine Schäfchen wie derzeit dreimal in der Woche um sich schart. „Sobald junge Spieler von der Leine gelassen werden wollen sie einfach nur spielen. Das geht bei meinem Kader nicht und es ist meine Aufgabe sie an die neuen Anforderungen heranzuführen. Das ist zwar anstrengend, macht aber auch Spaß.“ Zumal Andreas Beyerle ein Trainer ist der gerne mit jungen Akteuren arbeitet. „Eine Mannschaft, Spieler weiterzuentwickeln ist doch eine anspruchsvolle Aufgabe“, weiß der Coach, dass es auf der anderen Seite auch ein schmaler Grat sein kann. Denn „unser Ziel ist der Klassenerhalt und das wird sehr schwer zumal ich dieses Ziel nicht erst am letzten Spieltag unter Dach und Fach bringen möchte.“

Nach neun Spieltagen steht Hotze mit vier Punkten und einem Torverhältnis von 11:32 auf dem vorletzten Tabellenplatz. Also viel Luft nach oben. Stand 5.10.20


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