● Neuanfang nach personellem Aderlass bei den Männern ● Freude auf die Lokalderbys mit der HSG Böblingen-Sindelfingen ● Und wie geht es in der Jugendarbeit weiter?

 HSGMannschaft2018 

 

Bild oben: Männer I - Kader für die Saisonvorbereitung von Peter Horn

Ende 2017 zeichnete sich ab, dass die HSG einige Spieler verlassen werden. Mit dem ankündigten und zwischenzeitlich vollzogenen Ausstieg der Jugendleitung musste man bei der HSG ein weiteres Fass aufmachen. Die aus drei Vereinen bestehende HSG-Führung ohne einen „Primus inter pares“ (einen Ersten und Gleichen) tat sich zunehmend schwer ihre Vereinsmitglieder für den akuten Bedarf an ehrenamtlichen Mitarbeitern zu sensibilisieren. „Einen Betrieb in der Württemberg-Liga zu organisieren, finanziell seriös zu begleiten und zwei weitere Männer-Mannschaften sowie ein Frauenteam nicht zu vernachlässigen, ist in dieser Größenordnung in jedem Verein ein hohe Herausforderung“, beschreibt Bernd Wolf, einer der Teambetreuer, die aktuelle Situation.

Männer I

Eine grandiose Energieleistung am Saisonende schuf die Voraussetzungen für den Erhalt der Württemberg-Liga. Der Hauptverantwortliche, Trainer und zugleich Motivator , Thomas Dangel, hat in drei Jahren seiner Tätigkeit unter schwierigen personellen Voraussetzungen ein Team geschaffen, das nicht nur ihm höchsten Respekt abforderte. Dennoch sahen er und Torwarttrainer Wolfgang Bayer in der Schönbuchlichtung keine Zukunft. Thomas Dangel und zwei Spieler der HSG werden Teammitglieder der SG Ober-/Unterhausen – direkt vor der Haustür des neuen Trainers.

Sportmanagement sowie Männer I und II brauchen Verstärkung

IBreitenbacherm Hintergrund sind seit Monaten die Sportverantwortlichen dabei die Weichen für die nächste Saison zu stellen, denn die Württemberg-Liga soll das Aushängeschild der HSG bleiben. Kein einfaches Unterfangen, denn außer einem Trainer Holger Breitenbacher (Bild) scheinen noch keine „neuen“ Spieler fest unterschrieben zu haben, so Vorstandsmitglied Ralf Wittke Anfang Juni im Gespräch mit dem PPM. Wolfgang Wagner, bisheriger Coach von Männer II, wird von Olaf Gauß ersetzt. PPM meint: eine gute Lösung).

Von der HSG verabschiedet haben sich: Thomas Dangel – Trainer + Coach; Wolfgang Bayer - Torwart-Trainer; Moritz Fischer - Torwart; Sascha Hejny - Spieler; Tim Großmann - Spieler bei Drittligisten Kornwestheim; Tim Gauß – Spieler; Wolfgang Dangel - Video-Dokumentation der Ligaspiele.

Nach der Saison ist vor der Saison – die aktuelle Situation

BenniWolfStefanAppelrathAlexanderHuberDie personellen Lücken müssen geschlossen werden. Bei Janek Förch und Lennart Kann sind derzeit die beruflichen Perspektiven noch nicht geklärt. Beide wollen bei der HSG bleiben. Die Torhüter-Entdeckung der Saison war zweifelsohne David Herz, der infolge seiner Leistungen in den Fokus anderer Vereine geraten ist, aber zumindest ein weiteres Jahr der HSG erhalten bleibt.
Hinter Stefan Appelrath (Bild Mitte) und Alexander Huber (Bild rechts) stehen derzeit noch Fragezeichen. Ohne der Zweifel wären beide wertvolle Verstärkungen des Kaders. Bleibt die Frage offen: Was macht künftig Benjamin Wolf (Bild links), der als möglicher Sport-Invalide dringend gebraucht wird, aber selbst derzeit offensichtlich keine Aufgabe für sich sieht.

HSG-Talente schlummern im Ländle

Potential scheint es zu geben. Einige wenige Spieler mit Perspektiven aus der Männer II müssen an die raue Luft der Württemberg-Liga herangeführt werden, die Beispiele Daniel Fröhlich, Philipp Gauß, Roland Großhans und Daniel Horn.

RühringerErichDarüber hinaus führt Teamscout Erich Rühringer (Bild) derzeit noch Gespräche mit leistungsorientierten Spielern unterklassiger Vereine. Eine halbe Mannschaft von ehemaligen HSG-Aktiven und Jugendlichen - und das sollte nicht unerwähnt bleiben – spielt derzeit in anderen, meist höherklassigen Vereinen. „Eine Rückführung nach dem ‚Gomez‘-Muster wäre anzustreben, so die HSG-Vorderen. Namen wie Sven Artschwager, Jonas Friedrich, Philipp Todt, Dominik Wagner, Nik Wittke, Timo Wolf und andere sind im Gespräch – aber auch teilweise Barrieren vorhanden.

Erich Rühringer von der HSG: „Alles wäre einfacher zu bewerkstelligen, wenn die Mitglieder in den HSG-Trägervereinen, ehemalige aktive Spieler und Spielerinnen und die Eltern von Jugendlichen die wichtige Arbeit der Handballspielgemeinschaft im Schönbuch unterstützen, denn das kleine ‚Sportunternehmen‘ für Handball und Jugenddienstleistungen mit über 700 Mitgliedern ist nur mit mehr Engagement aus dem Umfeld erfolgreich zu führen“.


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