Nach der Spielsaison ist vor der neuen Saison 2016/17

StiefelBallKatze

 

Die Saison des lokalen Fußballs wurde kurz vor EM-Beginn abgeschlossen. Die Vereine auf der Schönbuchlichtung gingen 2015 mit unterschiedlichen Erwartungen in die Spielzeit 2015/16. Primus Holzgerlingen hatte als Landesligist große Mühe das Klassenziel zu erreichen. Am Ende hatte „Hotze“ es nicht geschafft. Von offiziellen Stellen werden mehrere Gründe für die über Monate nicht übersehbare Stagnation ins Feld geführt. Freude aber in Altdorf (Aufstieg) und neue Hoffnung in Hildrizhausen. In Weil im Schönbuch muss man mal abwarten wo die Reise hinführt. Interessante Lokalderbys warten in der Kreisliga A mit Holzgerlingen II, Altdorf und Hildrizhausen.

HOLZGERLINGEN Die Sportvereinigung kann mit guten und weniger erfreulichen Nachrichten aufwarten. Der bis dato Landesligist ist mit je neun Siegen und Unentschieden bei 12 Niederlagen abgestiegen. Bis zum letzten Spieltag in Metzingen haben sich Trainer Richie Reichardt, die Vereinsführung und das Team Mut gemacht. Es sollte aber nicht sein. Nach einer vierjährigen Landesliga-Episode müssen sich die Holzgerlinger etwas einfallen lassen um in der kommenden Spielzeit in der Bezirksliga nachhaltig „wettbewerbsfähig“ zu sein und den Blick wieder nach oben richten zu können. Männer II konnte in der Kreisliga A Hildrizhausen auf Abstand halten, musste aber Weil im Schönbuch den Vortritt lassen.

 

GreschnerJuni16Abteilungsleiter Andreas Greschner (Bild) schaut in die Zukunft: „Die besondere Situation, als es darum ging den Klassenerhalt zu schaffen, ließ uns noch mehr zusammenrücken. Ein Platz im vorderen Tabellenbereich ist zunächst unser Ziel, mittelfristig aber zurück in die Landesliga. Das Potential ist vorhanden. Dabei führt der Weg über unsere eigene Jugend, die wir behutsam aufbauen wollen“.

 

Der Frauen-Fußball hat sich „im Städtle“ leider verabschieden müssen. Aber dass in der Sportvereinigung einiges vorbildlich läuft, ergibt sich aus der Nachricht, dass Holzgerlingen in der kommenden Saison ein drittes Männerteam in den Spielbetrieb schicken kann und über 300 Schüler/Jugendliche ausbildet.

 

HILDRIZHAUSEN Der TSV Hildrizhausen hatte nach dem Aufsehen erregenden Abgang von Abteilungschef Dirk Graf die Aufgabe sich neu zu organisieren. Hier ist man auf sehr gutem Weg aus den negativen Schlagzeilen zu kommen. Beim TSV tut sich etwas. Die kommissarische Betreuung der Fußballabteilung durch den Hauptverein fand im Frühjahr ein vielversprechendes Ende. Mit den Ex-Aktiven und schon Freunde aus der Jugendzeit Mathias Steinhübel (36) und Matthias Schmickl an der Spitze (36) soll wieder Ruhe einkehren.

 

MathiasSteinhübelMatthias SchmicklAltlasten werden seit 26. April abgearbeitet. Dazu haben derzeit Mathias Steinhübel (links) und Matthias Schmickl (rechts) die kommissarische Abteilungsleitung übernommen. Es werden Wahlen einer neuen Führungsmannschaft vorbereitet, und „die Zeit bis Saisonbeginn genutzt um funktionierende Strukturen für Spielbetrieb und der internen Organisation zu schaffen“, so Mathias Steinhübel im Gespräch mit PPM. Der TSV wird auch in der kommenden Spielzeit keine 2.Mannschaft melden können. Nach dem Klassenerhalt 2016 erhofft sich das Vorstands- und Trainerteam einen Tabellenplatz, der nichts mit einem drohenden Abstieg zu tun hat. Die letzten Spielergebnisse der TSV-Fußballer machen einem ganzen Ort Hoffnung.

 

RathgebMichaelALTDORF Auf der ganzen Schönbuchlichtung freut man sich indes über den Altdorfer Aufwärtstrend, der mit dem Aufstieg in die Kreisliga einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Abteilungsleiter Michael Rathgeb (Bild) blickt optimistisch in die Zukunft: „Unser Ziel ist es, ohne finanzielle Zuwendungen an aktive Spieler den Klassenerhalt zu schaffen. Trainer und die Kameradschaft passen. Es muss unser Anspruch sein in zwei bis drei Jahren bezirksligatauglich zu sein".

 

 

 

 

 

 

JochenHuthWEIL IM SCHÖNBUCH Die Fußballer der Sportvereinigung sind dabei eine schwierige Zeit hinter sich zu lassen. Der bisherige Abteilungsleiter hat sich aus dem Geschehen ausgeklinkt und sein Funktionsnachfolger Jochen Huth (Bild) – Nachkomme einer Weilemer Fußballerfamilie ‒ hält derzeit die Abteilung organisatorisch am Laufen. Keine leichte Aufgabe, die umso mehr Respekt verdient. Eine wichtige Stütze im Bemühen dem Weilemer Fußball nach Außen wieder ein Gesicht zu verleihen, ist Jugendleiter Rainer Gläser. Beide zusammen suchen im Umfeld aktueller und ehemaliger aktiver Fußballer motivierte Mitstreiter/innen um die Abteilung fit für die Zukunft, sprich die sportlichen Herausforderungen in der Kreisliga A, zu machen. Ganz wichtig dabei die „Trainer-Personalie“. Jochen Huth: „Martin Osswald geht dieses Jahr in die dritte Spielzeit als Couch einer relativ jungen Mannschaft, verstärkt durch einen neuen Co-Trainer. Auch die zweite Mannschaft bekommt einen neuen Trainer. Die aktuell kommissarisch tätige Abteilungsführung sendet damit Zeichen an die Spieler beider Mannschaften und an den Nachnachwuchs aus der A-Jugend. Die Bezirksliga muss mittelfristig wieder unser Ziel sein“.

 

 


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