Michael Malz verstarb im Alter von 52 Jahren

 

MichaelMalzmwa. Als Grundschüler ist Michael zusammen mit seinem Zwillingsbruder Klaus zu den Holzgerlinger Ringern gestoßen. Die dort vorherrschende gute Jugendarbeit wusste den Bewegungsdrang der Buben so zu lenken, dass Insider recht bald bemerkten „die beiden werden gute Ringer“ – damals keine Seltenheit, wenn Buben in diesem Alter in die Hände von Manfred Krauß und Klaus Zimmermann (beide Jugendtrainer im KSV) gelangten.
Die aktive sportliche Laufbahn der beiden Athleten endete in den Anfangsjahren 2000. Klaus M. setzte seine sportliche Karriere noch etwas fort, auch als Trainer in Holzgerlingen und anderen Vereinen.


Michael wollte sich nicht mehr so plagen und konzentrierte sich auf seine beruflichen Aufgaben – blieb aber seinem KSV und den alten Sportkameraden eng verbunden.

Seine sportlichen Weggefährden waren Jörg Binder, Bernd Schröder, Wladimir Sabasch, Holger Seifert, Ali Yücel, Matthias Dullin, Ewald Marta, Ignaz Stockner, Matthias Laib, Peter Himmelstoß und natürlich Bruder Klaus - alle werden den immer gut aufgelegten und zu Späßen bereiten Teamkameraden vermissen.

Ab Anfang der 1980er Jahre bis 2001 war Michael Mitglied der ersten Mannschaft, die mehrere Jahre der Zweiten Ringer-Bundesliga angehörte. Auf Meisterschaften errang er im Bezirk Stuttgart und in Württemberg immer wieder gute Platzierungen. Am Ende waren es 610 Ringkämpfe, die er Mann gegen Mann ausgetragen hatte bis er mit 34 Jahren die Ringerstiefel an den berühmten Nagel hängte.

Ein tragischer Tod am Arbeitsplatz entriss Michael Malz der Familie, der Holzgerlinger Sportlerwelt, vielen Freunden und Sportkameraden im Raum Stuttgart und seinen Arbeitskollegen.

Michael Malz wird an vielen Stellen in Holzgerlingen und Umgebung fehlen und traurige Erinnerungen an einen tadellosen Sportler hinterlassen.

PPM-Sportredaktion

„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren“.
Das Zitat von Bertold Brecht entlehnte Michael Malz als sein Lebensmotto.

Höffinger Kickersgewinner

 

Gäste genossen die familiäre Atmosphäre im VIP-Bereich

Die Stuttgarter Kickers, das Fußball-Blau in der Region. Nach sportlichen Höhen in den Bundesligen schöpfen die SV Stuttgarter Kickers e.V. neue Kraft in der Oberliga Baden-Württemberg. Durchschnittlich besuchen 2 500 Zuschauer die Heimspiele im Gazi-Stadion auf Degerlochs Höhen unter dem Fernsehturm. Diesen harten Kern darf man auch als eine Kickers-Familie bezeichnen. Eine super gepflegte Anlage, ein schmuckes Stadion, semiprofessionelle Trainingsbedingungen, begeisterungsfähige – aber keine radikalen Fans und treue Werbepartner bilden das Fundament für ein Fußballhaus, das sich für höhere Aufgaben rüstet. Derzeit stehen die Kickers an der Tabellenspitze.

SprungwurfLOGO Jugend verkleinert

 

Stellenangebot für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung

HSG JugendleiterAnzeigeOhne erwachsene, sportbegeisterte Macher/innen der Jugendarbeit geht es leider nicht. Trainer und Betreuer begleiten den sportlichen Nachwuchs der HSG in der Ausbildung, bei Spielen gegen andere Mannschaften und bei geselligen Zusammenkünften. Umso mehr soll der Umgang mit Jugendlichen und der Austausch mit dem Trainer/Betreuer-Team Freunde bereiten. Kenntnisse im Handball sind von Vorteil, aber nicht Bedingung. Der Jugendleiter m/w  begleitet eine wichtige Position im Führungsbereich des Vereins, vertritt die Jugend im Vorstand, ist kommunikationsstark, team- und konfliktfähig und verfügt über organisatorisches Geschick. Weitere Informationen erhalten Interessierte in einem zunächst völlig unverbindlichen und vertraulichen Gespräch mit der Vereinsleitung, insbesondere Jutta Appelrath/Vorsitzende des BC Waldhaus, Telefon 0178-5479587 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Hallenfussball

 

Diverse Gedanken nach den Hallen-Highlights

Auch wenn die Spvgg Böblingen ihr traditionelles Turnier am Murkenbach zum Jahreswechsel ebenso absagen musste wie die Spvgg Weil im Schönbuch ihre Weiler Ortsmeisterschaften und sogar die Hallenfußball-Gala im Sindelfinger Glaspalast abgespeckt hat, kann man diese Frage nicht pauschal mit einem Ja oder Nein beantworten.

Von unserem Mitarbeiter Christian Schunke

Erfreuliche Erfolge bei Männer I und den Frauen

Während die Handball-Männer-WM und die Frauen-EM mit tollen Leistungen die Schlagzeilen lieferten, stiegen die Handballer wieder voll in den Liga-Modus ein. Die HSG-Männer I haben sich durch einen Sieg Ende Januar gegen Fridingen/Mühlheim in die Tabellenmitte der Württemberg-Liga vorgearbeitet. Im Februar wird die Serie von schweren Auswärtsspielen in Altensteig und Fellbach fortgesetzt. Das Highlight der Rückrunde steigt jedoch beim Heimspiel am 23. März gegen die HSG Böblingen/Sindelfingen.

InaGroßmann StoryDie HSG-Frauen sorgen derweil auch für aufsehenerregende Ergebnisse. Sie führen die Tabelle der Bezirksklasse an und wollen am Ende aufsteigen.
Mit der Holzgerlingerin Ina Großmann hat sich vor einigen Jahren eine ehemalige HSG-Spielerin auf den Weg gemacht höchsten Ansprüchen des Frauenhandballs gerecht zu werden. Sie ist mittlerweile Nationalspielerin und Mitglied des Erstligisten Thüringer HC in Erfurt. Hier ein Pressebericht aus dem HSG-SPRUNGWURF 2018/19.

Die Situation des VfB bewegt auch die Fans und Leser des PPMagazin

VfB LogoDie schwäbische Fußball-Seele leidet. In Stuttgart müsste sich viel ändern, wenn der Gang in die Zweitklassigkeit abgewendet werden soll. An den Fans lag es nicht, denn diese kamen bislang in Scharen. Auch ich wurde Mitglied und Stadionbesucher, weil ich mit dazu beitragen wollte den VfB aus dem Niemandsland herauszuführen. Präsident Dietrich macht als Unternehmer einen schlechten Job. Er holte u.a. Herrn Reschke, dem in München scheinbar niemand nachtrauert. Die Zusammensetzung der Mannschaft mit eher zweitklassigen Spielern bei zu hohen Vergütungen und sinnlosen Verträgen verantwortet die Vereinsführung. Wie die Schwaben so sind: man wollte sparen und gab am Ende für einzelne Leute viel zu viel Geld aus!

Wer am Sonntag (27.1.19) den DOPPELPASS im TV-Sport1 sah, konnte erkennen, wo es liegen könnte: an der fehlenden Branchen-Kompetenz im Cannstatter Hauptquartier!!!! In Dortmund, München, Gladbach, sogar Hoffenheim, Freiburg.... tragen ehemalige Spieler, die das Fußball-Geschäft aus dem Eff kennen die Verantwortung. Sebastian Kehl, Leiter der Lizenzspieler Abteilung des BVB, hat mich so überzeugt, fachlich, menschlich und mit Wirkung nach außen (Schwarm vieler Schwiegermütter). Wo gibt es beim VfB solche Leute?

 

HitzlspergerThomasVfBHitze" (Thomas Hitzlsperger – ehrenamtliches Präsidiumsmitglied und Direktor des VfB-Nachwuchsleistungszentrums) braucht noch etwas Zeit, aber ihm gehört die Zukunft und nicht vorrangig den Geschäftsleuten im Verein und dem maßlos überschätzten Michael Reschke. Ich denke, seine Zeit läuft ab. Der VfB hat viel Geld nach der Umwandlung in eine AG bekommen und Herr Reschke inzwischen vieles davon "versenkt". Nach Stuttgart 21 ist Wolfgang Dietrich wieder einmal dabei „das Geld der Anderen zu vernichten“. Wer stoppt das Tandem Dietrich/Reschke

 

 

Leon Reichardt ist Nachwuchsspieler beim VfB Stuttgart 

Holzgerlingen. Wenn ich groß bin dann werde ich… Vor Jahren lauteten die Antworten meist Tierärztin, Pilot, Lokführer oder Fußballer. Heute sind es Berufe wie Modell, YouTube-Star, Schauspieler oder - immer noch – Sportprofi.

Von unserer Redakteurin Rut Katzenmaier

 

ReichardtLeonAuch bei Leon Reichardt stand der Berufswunsch schon früh fest: „Fußballspielen war für mich schon immer das Größte. Mein Vater spielt seit Jahren und mit meinen zwei jüngeren Brüdern hatte ich jederzeit Mitspieler auf unserer Spielstraße. Mit fünf Jahren wusste ich schon, dass Fußballprofi mein Wunschberuf ist.“

Spielstraße und Bolzplatz auf Hülben reichten natürlich nicht lange für den ambitionierten Jungen. Bald schon spielte er erfolgreich für die Holzgerlinger Sportvereinigung. Aber auch die Schule wurde nicht vernachlässigt: 2014 wechselte er von der Berkenschule aufs Schönbuch-Gymnasium.

Bonertz MalteLeon Reichardt ist aktueller U-15 Spieler des VfB Stuttgart und stammt aus der Holzgerlinger Fußballjugend. Sein ehemaliger Jugendtrainer kommentiert den bisherigen Weg des Talents.

 „Schon früh war zu erkennen, dass Leon ein außergewöhnliches Talent für den Fußball besitzt und daher stets mit Teamkameraden spielte, die ein Jahr älter waren als er selbst. Dies hat ihn jedoch nicht in seiner Entwicklung gebremst, vermutlich diese sogar eher beschleunigt.

Neben seiner enormen Athletik und seinem starken linken Fuß zeichnet ihn vor allen Dingen sein unbändiger Wille und seine Spielübersicht aus.

Wenn Leon gesund bleibt, werden ihm für die Zukunft alle Türen offenstehen. Ich werde seinen Weg auch weiter verfolgen und drücke ihm die Daumen“.

 

 

Schunke Bonertz

 

Der Glaspalast: früher Treffpunkt vieler Fußball-Größen

Als der Mercedes-Benz-Junior-Cup 1990 im Sindelfinger Glaspalast seine Prämiere feierte, konnte niemand ahnen, dass daraus eine Erfolgsstory wird. So gab es dieser Tage die 29. Auflage. Damit ist dieses Turnier für Nachwuchsmannschaften aus aller Welt rund um „Heilige drei Könige“ zur festen Größe geworden. Einer der vielen Teilnehmer ist der Holzgerlinger Malte Bonertz, der im Glaspapalast seinen Kindheitstraum als Torwart des Rekordsiegers VfB Stuttgart gleich zweimal (2003 und 2004) leben durfte. Das hochkarätig besetzte Turnier reihte ihn ein in die Liste mit späteren Bundesliga-Größen wie Mario Gomez oder Christian Gentner. Christian Schunke, der PPM-Sportredakteur, traf Malte Bonnertz am Rande des Geschehens.


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