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Die HSG-Handballer nützen die Wettkampfpause

In den Amateurligen namhafter Sportarten haben die Lockdowns sichtbare Spuren hinterlassen. Da weiß jeder Kassier ein Lied davon zu singen. Einige Vereine haben „die Ruhezeit der sportlichen Aktivitäten“ genutzt, um organisatorische und inhaltliche Rückstände aufzuarbeiten. Stellvertretend für viele betroffene Sportarten haben wir uns mit Wolfgang Koring, dem Vorsitzenden der HSG Schönbuch, unterhalten und dabei einige Fragen beantworten lassen.

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Der Schönaicher Fachhändler befürchtet für die nahe Zukunft gravierende Lieferengpässe

„Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, das galt im Jahr 2020 für die örtlichen Fahrradgeschäfte, wenn sie heuer und kommendes Jahr lieferfähig bleiben wollten. Im vergangenen Jahr wurden eine Million mehr Räder in Deutschland verkauft als in den Vorjahren. Das funktionierte, weil die Lager der Hersteller und Händler voll waren. Aber im Sommer waren nahezu alle Fahrradgattungen vergriffen. Die Branche geht davon aus, dass der Ansturm auf die Fahrradläden anhält.

Die Alt-Vorderen sind fast alle entsorgt – ein Neuanfang ist möglich

VfB LogoAls VfB-Mitglied bin ich sehr zufrieden mit der Entwicklung in den vergangen zwei Wochen. Sportlich Mittelfeld und der Reinigungsprozess in den Führungsgremien zeigt Erfolge. Ich hätte mir nie vorstellen können, dass die Daten-Affäre solche Folgen hat - die mit krimineller Energie in den Hirnen von Leuten entstanden sind die vor Claus Vogt und Thomas Hitzlsperger das Sagen hatten.

KOMMENTAR von Manfred Wanner

Gut, dass Funktionäre wie Mutschler und die Herren Macher in der AG weg sind. Diese Leute haben den VfB scheinbar zu ihrem Eigentum erkoren und da war es Zeit, dass Claus Vogt soviel Mut und Widerstand aufbrachte diesen „Kaputtmachern“ die Stirn zu bieten.

Sehr interessant das jüngste Interview, das Hitz am Freitag, 26.2., in der Süddeutschen Zeitung gegeben hat. Eine Spur von Demut und Bedauern war dort zu erkennen – das ist mal ein richtiger Anfang, denn sein Image als AG-Vorsitzender hat gelitten und somit auch das vom VfB. Der Verein braucht Köpfe mit Fußballverstand und diesen hat Hitzlsperger ohne Zweifel.

Mir ist aber immer noch ein Rätsel, warum Hitz Präsident werden wollte. Ein Missverständnis oder von ehemaligen Führungskräften falsch beraten, weil diese unbedingt an den Fleischtöpfen bleiben wollten und da war Claus Vogt im Weg.
Alles Gute VfB!

Mitgliederdaten lieferten die Munition für eine bespiellose  Schlammschlacht

Claus Vogt

Es ist gut, dass die Presse und das Gros der Vereinsmitglieder die zur Schwabenposse ausgeuferten Meinungsverschiedenheiten beim VfB im Blickfeld haben. Man könnte sagen typisch schwäbischer Stil was sich seit längerer Zeit beim VfB abspielt. Bei Bayern München undenkbar. Begonnen vor der Zeit von Hitzlsperger und Vogt. Das Treffen der beiden kam Anfang Januar vermutlich zu spät. Egal was im Vorfeld war, Hitze hat einen ganz schlechten Stil praktiziert, für die Mehrzahl der Mitglieder eine totale Überraschung.  Fazit: Er ist für das Amt des Präsidenten nicht geeignet. Der offene Brief von Präsident Vogt war eine logische Folge, im Stil eher zurückhaltend, aber die Dinge beim Namen nennend. Hitze übernimmt sich mit den Jobs „Vereinspräsident“ und AG-Vorstand. Gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender, das geht gar nicht, wenn auch rechtlich möglich. Den Mitgliedern wurde bei der Ausgliederung der Profi-Fußballer was anderes versprochen.

Beide Protagonisten des öffentlichen Streits stellen die Daten-Affäre in den Mittelpunkt ihres vereinsschädigenden Verhaltens. Nach dem sonntäglichen Beitrag im Doppelpass SPORT 1 (3.1.2021) über die Ereignisse beim VfB komme ich zum Schluss, dass Leute dahinter stecken denen der Aufklärungswille des Präsidenten und Aufsichtsratsvorsitzenden Vogt (Foto-VfB) ein Dorn im Auge ist. Grund: Sie fürchten um ihre Reputation im „System VfB Stuttgart“, sollte man nachweislich dahinterkommen, wer für die Affäre verantwortlich ist.  Die Gefahr geoutet zu werden, könnte sie von den „Fleischtöpfen“ vertreiben und da stört der Aufklärungswille des Präsidenten ganz gewaltig. Weil die AG-Funktionäre ihrem Vorstandsvorsitzenden Hitzlsperger näherstehen, wurde er zum Werkzeug gegen den unliebsamen Claus Vogt gemacht, und dies mit fadenscheinigen Argumenten. Die Belohnung könnte sein, wenn Vogt weggemobbt ist: Hitzlsperger an der Vereinsspitze (Präsident und AR-Vorsitzender) mit weitreichenderen Kompetenzen und Sportdirektor Sven Mislintat neuer AG-Vorstand-Vorsitzender und starker Mann in der AG.
Mir graut es vor diesem Szenario. Manfred Wanner, VfB-Mitglied

HSG MännerI TEAM 

Kaum begonnen und schon wieder Corona-Pause

Mit einer etwas verjüngten Mannschaft ging die HSG Schönbuch in die neugeschaffene, zweigleisige Verbandsliga. „Uns hat am Ende ein Punkt zur Qualifikation für die Württembergliga gefehlt“, ärgert sich HSG-Vorstandsmitglied Ralf Wittke. Aber Trainer Holger Breitenbacher gibt zu bedenken: „Die weiten Auswärtsfahrten wären eine große Belastung für die Spieler gewesen.“ Ins gleiche Horn bläst auch Teambetreuer Erich Rühringer: „Wir wären ja in ganz Württemberg herumgekommen.“ So gesehen nimmt man die Rückstufung bei der HSG eher gelassen. Nun strebt man in der kommenden Runde einen vorderen Platz in der Verbandsliga-Gruppe Nord an.

 

HotzeBeyerleHotzeGscheidle Frank Spielleiter 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neuer Hotze-Trainer startete mit einer Niederlagen-Serie … „aber Land in Sicht“

„Hinten links, als Sechser oder später als aktiver Zehner“, reicht Andreas Beyerle ein Satz um seine fußballerische Laufbahn zu skizzieren. Der gebürtige Sindelfinger wechselte vor Rundenbeginn vom SV 03 Tübingen zur Spvgg Holzgerlingen und trat dort die Nachfolge von Martin Osswald an.

Von unserem Mitarbeiter Hans–Christian Schunke

Bilder oben: Andreas Beyerle (links) und Frank Gscheidle (Spielleiter)

Mitglieder von guten Berichten aus den Abteilungen und dem Vorstand beeindruckt

FussballHiHsRund 45 Mitglieder wollten in der TSV-Vereinsgaststätte wissen, wie es in Pandemiezeiten ihrem Verein geht. Bürgermeister Matthias Schöck bescheinigte dem 852 Mitglieder umfassenden Verein in neun Abteilungen eine gute Arbeit, bedankte sich bei den Funktionären, Trainern und Betreuern für deren engagierte Arbeit. 2019 sei noch „normal“ gewesen, was im März 2020 folgte war nicht mehr planbar und es würde in absehbarer Zeit auch nicht besser werden, so der Bürgermeister. Die Vorgaben müssen weiterhin eingehalten werden, denn den Sportbetrieb und die Gaststätte schließen war einfacher als die Wiederaufnahme des Betriebs unter den bekannten Hygienebedingungen und schloss mit dem Apell „lassen sie uns zuversichtlich bleiben“.

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Junge Mannschaft muss sich finden - Abteilungs- und Spieleleitung neu formiert

Zehn Neuzugänge sowie neun Abgänge. Dazu eine fast komplett neue Abteilungsleitung und auch auf dem Trainerstuhl gab es eine Veränderung. Die Spvgg Holzgerlingen hat sich nach der Corona–Saison völlig neu aufgestellt.

Von unserem Mitarbeiter Hans–Christian Schunke

Jürgen Conforti hat die Abteilungsleitung übernommen. Als sein Stellvertreter fungiert der seitherige AH–Leiter GerdHeldmaier während die „ewige Ute“ Nordmann ins dritte Vorstandsglied rückt. Nachfolger für Spielleiter Rainer Tremmel wird FrankGscheidle. Ein Trio mit Stallgeruch das man getrost "Hotze Urgestein" nennen darf. Andreas Beyerle (kam für Martin Oßwald, der eine Pause einlegt) und ihm zur Seite steht weiterhin der spielende Co–Trainer Malte Bonertz.

Männer I jetzt Verbandsliga Nord – Männer II mit neuem Trainer – Frauen I schaffen den Aufstieg in die Bezirksliga

HSG LOGO blauIn Sachen Saisonvorbereitung 2020/21 mahlen die Mühlen beim Württembergischen Handball-Verband derzeit noch langsam. Corona geschuldet wird aber in den Vereinen fieberhaft gearbeitet, denn nach den Ferien soll der Spiele-Betrieb in der zweiten September-Hälfte aufgenommen werden. Man spricht vom 19./20. September. Ein Blick auf die Situation bei der HSG Schönbuch.


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