Die Zeiten, in denen die Generationen unter einem Dach lebten sind schon lange vorbei. Oft leben heute nicht einmal die engsten Verwandten in greifbarer Nähe. Ein Problem, dass sich quer durch die Alterspyramide zieht.

Ein überwiegender Teil der Bevölkerung in unserer Region möchte auch im Alter in gewohnter Umgebung bleiben. Wie möchte ich im Alter leben? Früher oder später stellen sich die Menschen diese Frage, wenn sie spüren, dass sie in die Jahre gekommen sind.

Ohne helfende Kinder oder jüngere Verwandte wird es oft schwierig qualitative hochwertige Wohnalternativen zu finden, wenn eine Etagenwohnung ohne Aufzug oder das zu große Eigenheim mit Garten aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr passen. Oft begleitet diese Menschen auch die Angst vor dem gesellschaftlichen und sozialen Rückzug bis hin zu Vereinsamung und Isolierung.

Ein Unfall, eine Krankheit, das Alter. Jede dieser Situationen kann dazu führen, dass man persönliche Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann.

Das Mehrgenerationenwohnen nimmt Gestalt an

Ende Januar hat sich der Holzgerlinger Gemeinderat für das Bebauungsplanverfahren,  das  den  Bau  von  rund  30  Wohnungen  neben  dem  Schönbuch-Gymnasium ermöglichen soll, ausgesprochen.

Kurz darauf fand ein Informationsabend in der Burg Kalteneck satt. Über 30 Interessenten informierten sich nochmals genauer über das Vorhaben. Das Grundstück liegt an der Hohenzollernstraße. Dort beendet sich vor dem Gymnasium momentan noch ein verwildertes Gartengrundstück, derzeit noch im Eigentum der Stadt.


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