Der Staat zahlt teilweise wahnsinnige Summen für Flüchtlingsunterkünfte.

Maren Winter

Bild oben: Fotolia Maren Winter

 

Schneller als die staatlichen Hilfsprogramme organisiert waren, haben die Immobilien-Haie zugeschlagen. Und der Staat macht mal wieder mit – wie damals, als sich die Wessis dem ostdeutschen Immobilenmarkt bemächtigten. Aktuell werden skrupellose Immobilenbesitzer zu Flüchtlingsgewinnlern. Wo ist da der Unterschied zu den viel gescholtenen Schleppern vom Balkan oder Nordafrika? Zu DDR-Zeiten nannten wir die Leute fast liebevoll „Fluchthelfer“, weil sie wunderbar in den Ost-/West-Konflikt passten. Nicht nur Schlepper und korrupte Grenzsoldaten „kassieren“ ….

Flüchtlinge auf der Schönbuchlichtung

Flüchlingsfamilie

Holzgerlingen. Die Eidgenossen sind laut World Happiness Report 2015 die glücklichsten Erdenbürger. Deutschland liegt auf Platz 26 und Schlusslicht sind Staaten wie Afghanistan und Syrien.

Jeder, der sich mit dem Thema auseinandersetzt, kann nachvollziehen, dass Menschen aus den betroffenen Ländern flüchten wollen. Terrorgruppen wie der Islamische Staat oder auch Bürgerkriege ermöglichen nun einmal kein normales Leben.

Bild links: Endlich wieder ein richtiges Zuhause - die Familie Kassem ist in Holzgerlingen glücklich. Text+Foto: Rut Katzenmaier

Kontroverser Austausch von Argumenten in zwei lokalen Blättern,
die dem Handel besonders nahe stehen.

 

MaPortraitApril15Als Gewerbetreibender war ich verwundert über die „Verbraucherschelte“, die den Beratungsklau zum Inhalt hatte. Bei meinen Kontakten zu Gewerbetreibenden in Holzgerlingen und in den Nachbarorten bekam ich auch Reaktionen aus dem „Kollegenkreis“ zu spüren. Inhalte: Niemand war der Meinung, dass Finkbeiner, Breitling, Richter und Gutmann nicht Recht hätten, aber den Verbrauchern so den Spiegel vorzuhalten und pauschal deren Charakter in Sachen „Einkaufen“ in Frage zu stellen, das ginge dann schon zu weit. Als ich meinen Kommentar zum Thema geschrieben hatte, las ich kurz darauf im IHK-Magazin auf Seite 9 die Meinung eines Handelsexperten. Dieser rät davon ab, die Kunden erziehen zu wollen. Mein Kommentar endete: „Warum jammern, besser wäre es darüber nachzudenken, ob man alles selbst richtig gemacht hat. Der Preis ist beileibe nicht immer entscheidend“. In der Sache war aber wichtig, dass im PPM-Kommentar weder das Marktblatt als Quelle der „Verbraucherschelte“ genannt wurde, noch die Autoren.

Ist Schelte für den mündigen Verbraucher angebracht?

 

Fotolia 77693102 S Modeeinkauf FirmaVIn den Nachbarorten reiben sich Gewerbekollegen teilweise verwundert die Augen, denn in der Presse wurden die Kunden von Holzgerlinger Geschäftsleuten aufgefordert über das eigene Verhalten nachzudenken. Verärgert sei man, ja erbost, weil nach einer Beratung immer öfters nicht gekauft wird. Solche Erfahrungen sammeln Fachgeschäfte auf dem Land ebenso wie in den städtischen Einkaufszentren. Internet-Shopping haben wir alle gemeinsam groß gemacht. Politische Parteien, gewerbliche Interessenverbände und die Werbekraft großer Anbieter ebneten dafür den Weg. Kaum ein Geschäftsinhaber, selbst auch Verbraucher, ging nicht schon im Internet oder in einem der großen Einkaufstempel im Umland fremd. Also, warum jammern. Besser wäre es darüber nachzudenken, ob man selbst alles richtig macht. Der Preis ist beileibe nicht immer entscheidend. Oft aber der Service und da gibt es vielfach Luft nach oben. Bild: Fotolia©FirmaV

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StadtfestlogoHolzgerlingen kann feiern. Am ersten Juli-Wochenende ist es wieder so weit. Spätestens seit der Stadterhebung im Jahr 1993 ist dies bekannt und wurde bislang im 3-4-jährigen Turnus auch immer eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Land auf und Land ab spürt man aber eine schleichende Müdigkeit der „ehrenamtlichen Macher“ in den Vereinen. So auch in Holzgerlingen.

Schlecht befestigte Ladung wird zum tödlichen Geschoss

 

Holzgerlingen. Schnallen Sie Ihre Kinder im Auto an? Natürlich, oder?! Was in den 70er Jahren vielfach gar nicht möglich war, ist heute Pflicht. Genauer gesagt Gurtpflicht – und zwar bereits seit 1976.

 

Fass gesichertVater Staat zwingt also seine Bürger zum gesunden Leben. Seit diesem Jahr betrifft die Anschnallpflicht deshalb auch verstärkt auch die Ladung. Zugegeben, bislang reagieren maßgeblich Unternehmer auf die verschärften Vorschriften, aber auch Privatfahrer sollten sich beim Beladen Gedanken machen.

Horst Hoffmann, Geprüfter Havariekommissar (Gutachter) und erfahrener Spediteur kennt die Gefahren: „Beim Bremsen oder in Schleudersituationen entstehen enorme Kräfte. Da wird der Aktenkoffer auf der Ablage ganz schnell zum Geschoss.“ Und eine ungesicherte Gasflasche hat noch viel heftigere Auswirkungen.

 

Das kann richtig teuer werden!

 

 

Die Zeit um Weihnachten/Neujahr eignet sich besonders gut um kritisch zurückzublicken und Vorausschau zu halten.

 

MWannerPortrait KrawatteNov14Welt- und bundespolitische Ereignisse beeinflussen auch unsere kleine geografische Einheit Schönbuchlichtung im direkten Einzugsgebiet der Städte Böblingen und Sindelfingen. Uns geht es hier gut. Die Gemeinden haben fast immer solide gearbeitet, dank verantwortungsvoller Gemeinderäte und vernünftiger Bürgermeister. So können die Kommunen so mancher Entwicklung gelassener entgegen sehen.

In diesem Sinne uns allen ein gutes Neues Jahr 2015 und vor allem viele PLUSPUNKTE in Ihrem familiären, sozialen und beruflichen Umfeld.

Ihre Blattmacher vom PLUSPUNKTE MAGAZIN

Manfred Wanner / Redaktionsleitung

Stellungnahme von Clemens Binninger MdB/CDU aus Berlin zum Beitrag im PLUSPUNKTE MAGAZIN / Ausgabe November 2014

Binninger Clemens verkleinert1Einzelhandels- und Stadtentwicklungskonzepte zu entwickeln, obliegt der Kommunalpolitik. Insofern wäre es wohlfeil, wenn ich dazu als Bundespolitiker Ratschläge geben würde. Dass große Einkaufszentren wie die Mercaden in Böblingen oder auch das Gerber und das Milaneo in Stuttgart, wo sich in erster Linie die Filialen bekannter Ketten finden, den inhabergeführten Einzelhandel Umsatz kosten, lässt sich kaum bestreiten. Diese Entwicklung erfüllt auch mich als Wahlkreisabgeordneten mit Sorge.

Verstärkt wird der Druck auf inhabergeführte Fachgeschäfte noch durch die zunehmende Bedeutung des Online-Handels. Ihre Schlussfolgerung, dass „Unternehmertypen“ sich mit neuen Konzepten diesen Entwicklungen stellen müssen, teile ich. Denn alleine Lamentieren über „Konsumtempel“ und Online-Handel hilft nicht weiter.

Ich halte es für den richtigen Weg, dass sich die Händlerinnen und Händler gemeinsam mit der Kommunalpolitik Strategien überlegen, wie sie die urbane Versorgung der Menschen mittel- und langfristig gestalten wollen. Ich bin mir bewusst, dass dies nicht einfach ist und möglicherweise ganz neue Ansätze verlangt, aber notwendig ist es. Denn die Leute können ihr Geld nur einmal ausgeben und was im Online-Handel und bei den großen Ketten umgesetzt wird, fehlt dem Fachhändler vor Ort.

 

Mit freundlichen Grüßen

Clemens Binninger

www.clemens-binninger.de

Telefon: 030/227 77255

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Wahlkreisbüro Tel. 07031/67 92 93

 

MC Krauß insolvent

Karstadt ohne Perspektiven

Breuningerland darf (noch) nicht erweitern

Hofmeisters Küchenumsätze gleiten in den Keller

Geschäfte um den Böblinger Schlossberg klagen

SternCenter sieht schwierige Zeiten kommen

City-Center und Einkaufszentrum profitieren nicht von den Mercaden

Leere Ladenflächen in 1b-Lagen nehmen zu

 

Folgen für Konsumenten und Fachhändler

 

PaarEINKAUFNov14So manche/r hat über meine in der Vergangenheit schon mehrfach veröffentlichen Aussagen gelächelt bzw. meinen Klartext und die sich abzeichnende Entwicklung nicht ernst genommen. Mit MC Krauß registrierten wir kürzlich den Anfang eines Einzelhandelsterbens, weitere Familienbetriebe werden folgen. Nicht allein die Mercaden in BB zeigen Wirkung vor unserer Haustür. Der Kaufkraftabfluss ins Milaneo, Gerber und bald auch Dorotheen-Quartier werden alle zu spüren bekommen, auch einzelne Fachgeschäfte in den Mercaden, im Breuingerland und Stern-Center. Dem Hochloben der lokalen Presse folgt jetzt und mittelfristig die wahre Wirklichkeit - denn die Kunden stimmen mit dem Gefühl "im Trend" zu liegen mit ihren Füßen ab und da zeichnet sich eine bedenkliche Entwicklung ab.


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