Ehemalige Fußballer haben Lust und Zeit für's Ehrenamt

Fussball Weil Logo„Nicht Jammern – sondern schaffen", lautet die Devise vom Weiler Arbeitskreis Gaiern. Manfred Walker, einer der Macher vom Schönbuchrand, beeilt sich zu sagen „an uns hat es nicht gelegen, dass sich die Fertigstellung des neuen Kunstrasens um ein paar Tage verzögert hat." Vor dem Winter konnten wichtige Arbeiten abgeschlossen werden. Eine festliche Einweihung steht aber erst 2014 an.

Möbel oder andere Einrichtungsgegenstände werden im Fachhandel teilweise mit enormen Rabatten angeboten, die die Kunden ins Möbelhaus locken sollen. Nicht als Ausnahme, sondern kontinuierlich auf großflächigen Zeitungsanzeigen oder in beigelegten Firmenprospekten.

bild mwHier wird die Leistung eines Möbelhauses über den Rabatt und dessen Höhe definiert. Eine kompetente Produktberatung, innenarchitektonisches Geschick, Made in Germany oder zumindest in Europa, die Verarbeitung schadstofffreier Materialen, ein funktionierender Liefer- und Montageservice usw. werden als Faktoren für eine Kaufentscheidung zurückgedrängt oder spielen offensichtlich gar keine Rolle. Preisnachlässe sind heutzutage in bestimmten Situationen üblich. Auslaufmodelle, Ausstellungsräumungen wegen Umbau und Renovierung oder Überhänge bei Lagerwaren bieten preisbewussten Kunden Gelegenheit, ein Schnäppchen zu ergattern. Hier spielt letztendlich die Höhe des Preisnachlasses keine Rolle, wenn dieser den Zweck erfüllt. Wo ist das Ende der Fahnenstange? Rabatte als ständige Begleiter im Verkauf sind eher unseriös, wenn nicht gar „unehrlich“ gegenüber dem Verbraucher. Will ein Möbelhändler überleben, muss er Gewinne erwirtschaften. Bei Bandbrei-ten von 10 bis über 70 Prozent Rabatt wird es für den Verbraucher schwierig zu erkennen, wo das Ende der Fahnenstange ist. Nur einer weiß es: der Möbelverkäufer, der unterschiedlich kalkulierte Preislisten einsetzt, um überhaupt ständig mit „Mond-Preisen“ arbeiten zu können. Wer einen hohen Rabatt eingeräumt bekommt, kann sich nicht automatisch sicher sein, den besten Preis erhalten zu haben: Der Netto-Preis entscheidet und nicht der Rabatt.

Mehr dazu auf Seite 8 im Interview mit zwei Möbelfachleuten aus Holzgerlingen.

Ihr Manfred Wanner

Engagement mit Blick in die Zukunft
Die Aktivierung älterer Mitbürger als frühzeitiger Schutz gegen die Einsamkeit

In den vergangenen 100 Jahren ist die allgemeine Lebenserwartung stark angestiegen. Gleichzeitig verringerte sich die Zahl der Kinder. Neben Problemen wie etwa der Rentensicherung spielt deshalb auch die Einsamkeit eine immer größere Rolle.

Die Zeiten, in denen die Generationen unter einem Dach lebten sind schon lange vorbei. Oft leben heute nicht einmal die engsten Verwandten in greifbarer Nähe. Ein Problem, dass sich quer durch die Alterspyramide zieht.

Ein überwiegender Teil der Bevölkerung in unserer Region möchte auch im Alter in gewohnter Umgebung bleiben. Wie möchte ich im Alter leben? Früher oder später stellen sich die Menschen diese Frage, wenn sie spüren, dass sie in die Jahre gekommen sind.

Ohne helfende Kinder oder jüngere Verwandte wird es oft schwierig qualitative hochwertige Wohnalternativen zu finden, wenn eine Etagenwohnung ohne Aufzug oder das zu große Eigenheim mit Garten aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr passen. Oft begleitet diese Menschen auch die Angst vor dem gesellschaftlichen und sozialen Rückzug bis hin zu Vereinsamung und Isolierung.

Ein Unfall, eine Krankheit, das Alter. Jede dieser Situationen kann dazu führen, dass man persönliche Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann.

Das Mehrgenerationenwohnen nimmt Gestalt an

Ende Januar hat sich der Holzgerlinger Gemeinderat für das Bebauungsplanverfahren,  das  den  Bau  von  rund  30  Wohnungen  neben  dem  Schönbuch-Gymnasium ermöglichen soll, ausgesprochen.

Kurz darauf fand ein Informationsabend in der Burg Kalteneck satt. Über 30 Interessenten informierten sich nochmals genauer über das Vorhaben. Das Grundstück liegt an der Hohenzollernstraße. Dort beendet sich vor dem Gymnasium momentan noch ein verwildertes Gartengrundstück, derzeit noch im Eigentum der Stadt.


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