Feuerwerk

 

Dafür ernten wir 5000 Tonnen krank machenden Feinstaub, importiert in Feuerwerkskörpern aus China

Der Autor dieser Zeilen gibt zu, dass man beim Genuss vieler Annehmlichkeiten im täglichen Leben es schwer hat, da oder dort Einschränkungen in Kauf zu nehmen.
Als Folge sind ganze Berufszweige davon betroffen und bangen berechtigterweise um ihre Existenz, so wie zum Beispiel die Automobilwerker und deren Zulieferer sowie die Landwirte, die sich ebenfalls Sorgen um ihre Familien machen.

Richten wir den Focus aktuell auf die private Silvesterknallerei die mich viele Jahre durch das Leben begleitete, mir und meinen Freunden auch Spaß gemacht hat.


Allein in Deutschland werden an Silvester in wenigen Stunden 5000 Tonnen Feinstaub in die Atmosphäre geballert – so viel wie 16 Prozent Feinstaub durch den Straßenverkehr in einem Jahr. Ein absoluter Widerspruch zu allen Bemühungen auf anderen Gebieten dem gesundheitsgefährlichen Feinstaub und dem klimaschädlichen CO 2 Herr zu werden. Es ist bewiesen, dass Feinstaub krank macht. Ebenso die Treibhausgase für die globale Erdwärme verantwortlich sind. Warum diese Risiken eingehen für ein mehrfach fragwürdiges Vergnügen?

Es ist Zeit über den Tellerrand zu schauen und nicht mit rechtfertigenden Blicken ins Ausland. Reine Ablenkung! Weil dort die Prozesse des Umdenkens noch nicht im Gange oder nicht so weit gediehen sind, versuchen uns „ganz Gescheite“, auch die Populisten der AfD, weismachen „alles ist nicht so schlimm“.

MANCHMAL HELFEN NUR VERBOTE

Nein, es ist viel schlimmer. Die Politiker sagen uns seit Jahrzehnten nicht die Wahrheit und beugen sich den Argumenten der Lobbyisten. Demzufolge wurde nicht verantwortlich gehandelt.

● Lange hieß es „Freie Fahrt den freien Bürgern“. Heute sagen wir bis auf wenige Ausnahmen „so ein Quatsch“.

● Neue Häuser ohne vorgeschriebene Dämmung – hilfreich gegen Kälte, Wärme und Lärm – sind längst verboten. 

● Bald geht es den Ölheizungen an den Kragen. 

● Die Ausbringung von Dünge- und Unkrautvernichtungsmitteln, auch Jauche, wird zum Schutz unserer Böden und Tiere sowie der Trinkwasserqualität reglementiert werden müssen, weil sonst unsere Bauern ihre Erwerbsgrundlage verlieren. Verbote kommen auch hier, wenn es der Landwirtschaft nicht gelingt die Folgen der Monokultur, Überdüngung und Überproduktion in den Griff zu bekommen. Da nutzen keine Traktorfahrten nach Berlin.

WIR ERINNERN UNS

Es gab eine Zeit, da durfte man auf Landstraßen fahren so „schnell es eben ging“.
● Rauchen war im Trend. Weil schick und es so erwachsen aussieht, greifen bis heute viele Jugendliche zum Glimmstängel“.
● Im Auto nicht angegurtet? Nur Gurtmuffel probieren immer wieder „oben ohne“.
Die Anzeichen kommender Verbote waren oft von spürbaren „Verteuerungen“ begleitet. Zum Beispiel üben die Versicherungen vermehrt Druck aus.
● Bald werden Verbote den Plastiktüten den Garaus machen. „Im Straßenverkehr auffällige Rentner“ müssen einen Test machen, ggf. drohen Fahrverbote. Es ist so, manchmal muss man den Menschen vor sich selbst und den Mitmenschen schützen.

Ihre Meinung ist gefragt.

Gehen Sie einfach eine Selbstverpflichtung in Sachen Silvesterböllerei ein und geben Sie der Vernunft den Vorrang. Behördlich angeordnete Einschränkungen bis zu Verboten werden früher oder später kommen.
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