Wir müssen auf unsere Volksvertreter Druck ausüben.
Oder die „Alternative für Deutschland“ nimmt sich den Themen an.

Von unserem Redaktionsleiter Manfred Wanner

Reichstag FotoliaältereFrauFotoliaSollen wir uns lokalen Medium mit der großen Politik beschäftigen? Einige Argumente sprechen dagegen, andere wiederum dafür. Fest steht, dass die großen gesellschaftlichen Veränderungen durch die Politik veranlasst, sich auch bei uns auf dem Lande auswirken bzw. die Menschen beschäftigen. Wo aber fängt man an und wo hört man auf?

 

 

Bilder oben: Im Bundeshaus, dem "Alten Reichstag", versammeln sich regelmäßig ca.700 Abgeordnete um Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Dabei werden offensichtlich Millionen Menschen vergessen die heute und in Zukunft unter der Altersarmut leiden werden. Fotos: Fotolia

Nehmen wir nur zwei Beispiele:

Renten: Die Altersruhegelder der aktuellen und ehemaligen Arbeitnehmer werden demnächst zu unserem großen Problem. Stichworte "Altersarmut, Niedriglohn, fehlende Beiträge von Beamten, vielen Selbständigen", etc. Die Volksvertreter in Berlin scheuen dieses Thema wie der Teufel das Weihwasser.

Sie wissen weder aus noch ein, weil sie wiedergewählt werden wollen. Eines ist sicher: Deren Altersversorgung ist sicher, denn sie dürfen weitestgehend selbst darüber entscheiden.

Klimawandel: Wenn es noch weiterer Beweise bedurft hätte, dass unsere Erde einer Klimakatastrophe zusteuert, dann sind die heißen und trockenen Sommerjahre in kurzer Folge, die zunehmenden heftigen Unwetter, die Gletscherschmelze sowie die „Land unter“-Meldungen die Botschaften schlechthin. Auch hier scheuen die Politiker vor einschneidenden Maßnahmen zum Schutz kurzfristiger Gewinne weltweit operierender Konzerne – dank deren Lobbyisten, die täglich in Berlin aus und eingehen. So haben unsere Kinder und Enkel keine lebenswerte Zukunft zu erwarten. Noch etwas und ganz aktuell: Mit dem Abholzen des Hambacher Forstes und weiteren Vergrößerung der dortigen Mondlandschaft versündigen sich nicht nur der RWE-Energiekonzern, sondern die Abgeordneten in NRW und im Bund. Sie schufen die Voraussetzungen für den Landschaftsfrevel und der Braunkohle-Nutzung. Braunkohle – eine der großen Klimakiller. Die Parteien mit dem C und dem S im Namen haben versagt. C ist nicht mehr christlich und S nicht mehr sozial.

 

MdB CDU MarcBiadaczAufruf: Wir alle sollten uns bei den Politikern (im Bild MdB Marc Biadacz - Wahlkreis Böblingen) die wir durch Wahlen nach Berlin entsandt haben, genauer informieren. Wir müssen Druck machen. Uns hinzuhalten und immer die Schuld bei anderen zu suchen ist ein billiges und verantwortungsloses Verhalten. Foto: CDU

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