Kindergeld Grafik 

Dieses Land duldet, dass 343 Millionen Euro Kindergeld ins Ausland fließen.

In unserem Staat – nicht im „Staat der Berliner Abgeordneten“ – fehlt Geld zur Finanzierung dringender Verbesserungen. In einem Land mit 36 Milliarden Euro Haushaltsüberschuss; Managern – deren Leistungen gegen jede Vernunft honoriert werden und bei Entlassungen „goldene Handschläge“ erhalten; Staatsdiener – Bundes- und Landesbeamte deutlich höhere Ruhestandsbezüge erhalten als Arbeitnehmer aus der freien Wirtschaft; drei Millionen Jugendliche unterhalb der Armutsgrenze leben; mehrere tausend Pflegekräfte fehlen und die vorhandenen auch noch schlecht bezahlt werden; Profi-Fußballer innerhalb weniger Jahre Millionäre sind; Großverdiener gar nichts oder nur Mindestbeiträge in die Sozialkassen einzahlen; viele Polizeibeamte fehlen und diese auch noch Fußballveranstaltungen schützen müssen; zigtausend Menschen nur satt werden, weil sie die Tafeln aufsuchen; die Zahl der Abgeordneten sich auf seltsame Weise vermehrt und jeder von ihnen Managerbezüge erhält usw. usw. Weitere Auffälligkeiten könnte man anfügen.

Ärgernis der WocheDaumenIn diesem Zusammenhang ein besonderes Ärgernis: Dieses Land duldet, dass 343 Millionen Euro Kindergeld ins Ausland fließen

Da stimmen die Koordinaten für Pflichtgefühl, Anstand und Charakter der Protagonisten nicht mehr. Bei dieser Kindergeld-Regelung gebe ich der AfD Recht – obwohl ich sie wegen anderer Dinge nie wählen würde.

Wann wachen wir auf und zeigen deutlich vor dem nächsten Wahltermin unseren Volksvertretern die „Gelbe Karte“? Wenn diese Damen und Herren weiterhin gegen Anstand und Willen ihres Volkes tätig sind, muss die „Rote Karte“ folgen. Es darf nicht sein, dass Kindergeld-Bezüge ausgerichtet am Hochlohnland zum Beispiel ins Billiglohnland Bulgarien transferiert werden. Zumindest ist eine Anpassung des Kindergeldes an das Niveau im jeweiligen Empfängerland notwendig. Als zweiten Schritt muss jeder Missbrauch konsequent verfolgt und die Eltern in Deutschland strafrechtlich verfolgt werden, ggf. auch mit Ausweisung. Unsere Milliarden-Überschüsse sind kein Dauerzustand und deshalb sind solche fraglichen Praktiken abzuschaffen – ggf. auch gegen EU-Recht. Die anderen Staaten mit weniger Geld pfeifen auf das EG-Recht, wenn es deren Haushalt erforderlich macht.

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