PortraitManfredOkt11Großflächige Einkaufs- und Outlet-Zentren, teilweise mit nicht übersehbarem Unterhaltungswert für die Konsumenten, sowie die Online-Anbieter zehren an den Nerven von inhabergeführten Fachhandelsgeschäften. Vielerorts machen sich die Chefs Gedanken über den Sinn künftiger Investitionen und suchen nach Argumenten, die einem Nachfolger die Geschäftsübernahme schmackhaft machen sollen. Nur wenige Unternehmer-Kinder oder andere Familienangehörige spüren Lust die Nachfolge anzutreten. Hier wird ein gesellschaftliches Problem sichtbar.

Dieser Trend schadet einer funktionierenden Nahversorgung in eher ländlichen Kommunen. Trotz Feinstaub, Klimaerwärmung, Verkehrstaus und relativ teurer Preise für Einrichtungen des Öffentlichen Nahverkehrs ziehen die Shopping-Generationen, ausgestattet mit unstillbarem Hunger nach Unterhaltung und Billigstpreisen für meist kurzlebige Modeartikel, in die Einkaufszentren. Die Werbemacht der Großen erledigt den Rest.

in der nächsten PPM-Ausgabe -die am 18.März erscheint- hat sich das PPMagazin mit dem Rechtsanwalt und Vorsitzenden des Holzgerlinger Handels- und Gewerbevereins unterhalten und dabei einige überlegenswerte Ansätze ausgemacht um Holzgerlingen im Wettbewerb mit seinen Marktbegleitern interessanter zu machen.
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