Die Zeiten, in denen die Generationen unter einem Dach lebten sind schon lange vorbei. Oft leben heute nicht einmal die engsten Verwandten in greifbarer Nähe. Ein Problem, dass sich quer durch die Alterspyramide zieht.

So wie sich die junge Mutter mehr als nur einmal, die Baby-erfahrene Oma oder Tante als Unterstützung wünscht, ebenso gerne würde vielleicht der Frührentner einem kleinen Jungen das Schnitzen beibringen.
Während die Mutter über die Kinder neue soziale Kontakte aufbaut, bricht das Netzwerk der älteren Generation zusehends in sich zusammen: Der Partner stirbt, die Freunde ziehen zu ihren Kindern, körperliche Gebrechen erschweren die Kontakte. Je älter, desto einsamer könnte man fast sagen.

bild rkDabei könnte es so einfach sein, eine Brücke zu bauen: Kinder suchen Altersvorbilder - und wenn die Oma zu weit weg wohnt, dann darf auch gerne die alte Nachbarin oder die Oma aus dem Pflegeheim mal vorlesen.
Sind Ihre Kinder schon groß und weit weg? Wie wäre es mit einer Runde Mensch-ärgere-dich-nicht oder Kniffel mit den Kindern Ihrer jungen Nachbarin! Wenn Sie jung sind - gehen Sie mal zum Vorlesen ins Altenheim oder aber Sie laden die freundliche ältere Dame mit dem Rollator zum Spaziergang oder zum Kaffee ein!
Wichtig - generationenübergreifend - ist: Über den eigenen Schatten zu springen, Hilfe anzubieten und Hilfe anzunehmen. Das ist zwar nicht einfach - aber sicherlich lohnenswert!

Beim Holzgerlinger Stadtseniorenrat nimmt man sich diesem Problem an. Lesen Sie dazu den Beitrag auf Seite 4 der Juli-Ausgabe 2013.

Ihre Rut Katzenmaier


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