Diese Ereignisse werden uns noch lange beschäftigen:

 

Kommentar2015Flüchtlingswelle, Atomausstieg, Griechenland, Maut, EU-Zustand, Waffenlieferungen an arabische Staaten …  Foto Fotolia - Franz Pflügl

 

Wachstum um fast jeden Preis? Der weit verbreitete Wohlstand ist dafür mit verantwortlich, dass viele junge Menschen keine Zeit verwenden sich über die Zukunft ernsthafte Gedanken zu machen. Das Hier und Jetzt mit viel Freizeit und Spaß verdrängt brennende Fragen, die sich für uns alle zum Ende des Erwerbslebens ergeben:

 

Die zunehmende Altersarmut, die immer größer werdende Lücke an bezahlbaren Wohnungen, die steigenden Energiekosten, die hohen Ausgaben für Kranken- und Pflegeversicherung sowie die geringeren Renten. Alt werden, in Rente gehen, das Gefühl nichts mehr Wert zu sein, sondern eine Last für Angehörige und Sozialkassen zu werden, kommt der Wirklichkeit immer näher.

 

Nicht alle, aber eine zunehmende Anzahl von Bundesbürgern muss sich Gedanken machen über den Lebensunterhalt im Alter. Unsere Gesellschaft ist dadurch wohl verdammt stetiges Wirtschaftswachstum zu erzeugen, damit über steigendes, anhaltend hohes Steueraufkommen und Abgaben aller Art der Sozialstaat seinem Namen gerecht wird.

 

JungeArbeitNoch funktioniert fast alles. Wie lange noch?

Griechenland ist nicht ausgestanden. Die absehbare Flüchtlingswelle aus Kriegsgebieten und armen Ländern wird uns viele Jahre, nicht nur an Stammtischen, beschäftigen. Die Flucht vor Armut und Verfolgung ins reiche Europa werden auch noch Menschen aus anderen Ländern antreten. Das allzu schnell entstandene EU-Europa wackelt bedenklich und gefährdet den inneren Frieden. Nicht der Flüchtlinge wegen, sondern als Folge egoistischer Interessen in den 28 EU-Staaten.

 

Chancen sehen – aber auch nutzen.

Wer jetzt auf den Gedanken kommt, die Flüchtlinge sind an allem Schuld, liegt falsch. Denn wir benötigen eingliederungs- und ausbildungswillige junge Leute mit ihren Familien, damit unsere Betriebe Mitarbeiter bekommen, die öffentlichen Kassen Steuereinnahmen und die Sozialkassen Beiträge generieren können. Die Aufnahme und Integration wird uns zunächst viel Geld, guten Willen und Verständnis für die Zusammenhänge abverlangen. Grenzzäune können keine Antwort sein, eher ein Hindernis für unsere Exporte und die Sicherung unseres Wohlstandes.

 

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