SWRenaWeissPortraitDennoch wir es immer mehr von ihnen verlangt und damit fehlt Zeit für die Bildungsarbeit in der Schule — Kommentar der PPM-Redakteurin Rena Weiss (Bild).

 

Fast die Hälfte aller befragten Schulleitungen (48 Prozent) gibt an, dass es an ihrer Schule in den letzten fünf Jahren Fälle von psychischer Gewalt gab, also Fälle, bei denen Lehrkräfte direkt beschimpft, bedroht, beleidigt, gemobbt und belästigt wurden. Das ergab eine repräsentative bundesweite Befragung unter Schulleitern allgemeinbildender Schulen der forsa Politik- und Sozialforschung GmbH vom Mai 2018, die im Auftrag des Verbands Bildung und Erziehung (VBE)

Datenklau Fotolia 

Wir nennen die Gründe und rechnen damit, dass die Datenlecks oder bewussten Manipulationen bei Facebook alsbald behoben werden.

ManfredPortraitJetzt reicht es!! Hier und bei vielen anderen Dingen, die täglich von seriös arbeitenden Journalisten entdeckt, recherchiert und veröffentlicht werden.
„Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“, heißt ein Sprichwort. Die unsichere Situation auf den Facebook-Rechnern von Mark Zuckerberg zwingt uns zum Handeln.

 Kindergeld Grafik 

Dieses Land duldet, dass 343 Millionen Euro Kindergeld ins Ausland fließen.

In unserem Staat – nicht im „Staat der Berliner Abgeordneten“ – fehlt Geld zur Finanzierung dringender Verbesserungen. In einem Land mit 36 Milliarden Euro Haushaltsüberschuss; Managern – deren Leistungen gegen jede Vernunft honoriert werden und bei Entlassungen „goldene Handschläge“ erhalten; Staatsdiener – Bundes- und Landesbeamte deutlich höhere Ruhestandsbezüge erhalten als Arbeitnehmer aus der freien Wirtschaft; drei Millionen Jugendliche unterhalb der Armutsgrenze leben; mehrere tausend Pflegekräfte fehlen und die vorhandenen auch noch schlecht bezahlt werden; Profi-Fußballer innerhalb weniger Jahre Millionäre sind; Großverdiener gar nichts oder nur Mindestbeiträge in die Sozialkassen einzahlen; viele Polizeibeamte fehlen und diese auch noch Fußballveranstaltungen schützen müssen; zigtausend Menschen nur satt werden, weil sie die Tafeln aufsuchen; die Zahl der Abgeordneten sich auf seltsame Weise vermehrt und jeder von ihnen Managerbezüge erhält usw. usw. Weitere Auffälligkeiten könnte man anfügen.

Kommentar von unserer PPM-Redakteurin Rena Weiss

RenaWeiss PortraitDie Schlagzeilen über sexuellen Missbrauch vor allem in den USA brechen nicht ab und mit ihnen die Bewegungen wie MeToo und TimesUp. Als Frau ist es mit dieser Medienpräsenz kaum vermeidbar, sich Gedanken über sexuelle Belästigung und vor allem auch die Rolle der Frau im Berufsleben zu machen.

Werden BM-Wahlen durch dubiose Kandidaten zur Volksbelustigung?

 

MaPortraitApril15Unsere Demokratie treibt gelegentlich komische Blüten. Das Wahlrecht ist relativ weit gefasst, so dass fast jede „unbescholtene Person“ für ein Mandat oder Amt kandidieren kann. Da haben sich die Frauen und Männer, die nach Nazi-Deutschland über unserer Verfassung gesessen haben, etwas dabei gedacht. Aber wie so oft, hat jede Regelung seine Sonnen- und Schattenseiten. Gefördert durch die Veränderungen in unserer Gesellschaft, durch Missstände, schnelle Medien, einer wachsenden Anzahl von Populisten, Wutbürger, etc.

Der bekannteste Wutbürger war der 2004 verstorbene Helmut Palmer (Vater des aktuellen Tübinger Oberbürgermeisters), bekannt als Remstal-Rebell. Er war ein politischer Einzelkämpfer und trat als solcher bei 250 Bürgermeisterwahlen an. In Schwäbisch-Hall hätte er 1974 beinahe Oberbürgermeister werden können, denn er erreichte im ersten Wahlgang respektable 40,74 % der Stimmen und im zweiten gar 41,43 %. Sicher gibt es in Deutschland weitere vergleichbare Fälle.

 

WAHLEN grafik

 

Wir sollten dieses hohe Gut der Demokratie nicht auf’s Spiel setzen. Keine Experimente.

ManfredSept1724. September 2017. Mit Ihrem Kreuzchen auf dem Stimmzettelzettel wird aus Ihrer Wahlpflicht ein kleiner, wenn auch wichtiger Beitrag zur Pflege und Festigung unserer Demokratie. Ob es die Parteien am Ende mit den Interessen Deutschlands gut meinen, stellen wir fest, wenn sich Regierungs- und Oppositionsparteien gefunden haben. Es scheint in jedem Fall interessant zu werden.

„Der Wahltag darf nicht zum Zahltag von politischen Abenteurern werden“

AfD und FDP werden möglicherweise zum Zünglein an der Waage. Groß sind aberdie Einflüsse auf alle Volksvertreter, die unter dem Druck von populistischen Strömungen, Interessenverbänden und Lobbyisten Rückgrat behalten sollen. Verlockungen, die mehr persönlichen und geschäftlichen Einfluss versprechen oder gar finanzielle Vorteile, sind von unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Der freiheitlichen und unabhängigen Presse ist es immer wieder zu verdanken, dass Verfehlungen einzelner Personen in Parlamenten, Unternehmen und Organisationen an’s Tageslicht befördert werden und nicht selten Staatsanwälte aktiv eingreifen.

 Intern.MaßstäbeWählen Sie Parteien, die unserem Land in Sachen Menschenrechte, Klima, Friedenssicherung zu großem Ansehen auf der Welt verholfen haben. Offen für eine Vielfalt von Kulturen, Hautfarben und Glaubensrichtungen. Weder Ausländerfeindlichkeit, Ausgrenzung von Behinderten und sonstigen Minderheiten dürfen unsern Alltag bestimmen. Nach den Erfahrungen des Nazi-Reiches hat es Deutschland gut getan, offen, anständig und hilfsbereit den Menschen anderer Länder zu begegnen.

 

 

PortraitManfredOkt11Großflächige Einkaufs- und Outlet-Zentren, teilweise mit nicht übersehbarem Unterhaltungswert für die Konsumenten, sowie die Online-Anbieter zehren an den Nerven von inhabergeführten Fachhandelsgeschäften. Vielerorts machen sich die Chefs Gedanken über den Sinn künftiger Investitionen und suchen nach Argumenten, die einem Nachfolger die Geschäftsübernahme schmackhaft machen sollen. Nur wenige Unternehmer-Kinder oder andere Familienangehörige spüren Lust die Nachfolge anzutreten. Hier wird ein gesellschaftliches Problem sichtbar.

Dieser Trend schadet einer funktionierenden Nahversorgung in eher ländlichen Kommunen. Trotz Feinstaub, Klimaerwärmung, Verkehrstaus und relativ teurer Preise für Einrichtungen des Öffentlichen Nahverkehrs ziehen die Shopping-Generationen, ausgestattet mit unstillbarem Hunger nach Unterhaltung und Billigstpreisen für meist kurzlebige Modeartikel, in die Einkaufszentren. Die Werbemacht der Großen erledigt den Rest.

in der nächsten PPM-Ausgabe -die am 18.März erscheint- hat sich das PPMagazin mit dem Rechtsanwalt und Vorsitzenden des Holzgerlinger Handels- und Gewerbevereins unterhalten und dabei einige überlegenswerte Ansätze ausgemacht um Holzgerlingen im Wettbewerb mit seinen Marktbegleitern interessanter zu machen.
Ihre Meinung interessiert uns: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

SchülerGrafikplusfoto Verkleinerung

 

 

Wo stehen unsere Schulen? Ihre Meinung interessiert uns!

Kommentar von unserer Mitarbeiterin Rut Katzenmaier

Wenn ich manche Schuldebatten höre oder lese, dann frage ich mich: Sehe ich die Dinge nicht objektiv genug, bin ich zu nah am Geschehen dran – oder gibt es Entwicklungen, die an den realen Bedürfnissen von Schülern, Lehrern und Eltern völlig vorbeigehen?

Mein Sohn ist elf Jahre alt. Die Grundschule haben wir erfolgreich hinter uns gebracht und wursteln uns jetzt durch die weiterführende Schule. Und da werden die Unterschiede zu dem, was ich selbst als Schüler erlebt habe immer deutlicher. Dass heute vieles anders läuft ist klar. Anders heißt nicht unbedingt schlechter – aber eben auch nicht automatisch besser.

Jahrelang war Baden-Württemberg zusammen mit Bayern der Klassenprimus. Wer es hier nicht gepackt hat, der durfte vielleicht in Hessen, NRW oder Berlin nochmals zum „Laschi-Abi“ antreten. Und heute? Brauchen wir Nachhilfe? Vor allem in den Sprachen ist unser Bundesland gehörig abgesackt. Was sind die Gründe dafür? Schuldzuweisungen führen zu nichts. Was aber sind die Hintergründe, Beweggründe, Ursachen und was sollte, könnte, müsste besser werden?

Teilweise problematische Situationen im Fußball und bei Gesangvereinen – Von Manfred Wanner

 

Für manche Vereine wird die Luft zunehmend dünner. Gemeint sind damit die oft überholten Ziele und überalterten Strukturen. Ob bei einem Verein noch etwas geht oder nicht, ob er dahin siecht, aktive und passive Mitglieder verliert, ob er die Aufmerksamkeit in der Presse genießt, dem Verein überalterte Personen vorstehen, der Verein noch Geld in der „Kriegskasse“ hat, er alten Gewohnheiten nachtrauert, realistische Ziele verfolgt werden oder „aufgegeben“ hat - sind meistens die Folgen von Versäumnissen, selten das Ergebnis von Veränderungen in unserer Gesellschaft – die man aber gerne vorschiebt.


jung brecht 250 werbeiq 250 agentur2c 250 boese fotografie 250