Feuerwerk

 

Dafür ernten wir 5000 Tonnen krank machenden Feinstaub, importiert in Feuerwerkskörpern aus China

Der Autor dieser Zeilen gibt zu, dass man beim Genuss vieler Annehmlichkeiten im täglichen Leben es schwer hat, da oder dort Einschränkungen in Kauf zu nehmen.
Als Folge sind ganze Berufszweige davon betroffen und bangen berechtigterweise um ihre Existenz, so wie zum Beispiel die Automobilwerker und deren Zulieferer sowie die Landwirte, die sich ebenfalls Sorgen um ihre Familien machen.

Richten wir den Focus aktuell auf die private Silvesterknallerei die mich viele Jahre durch das Leben begleitete, mir und meinen Freunden auch Spaß gemacht hat.

– Ende September 2019, verfasst von Manfred Wanner (PPMagazin). Einfach mal so, um über das Thema nachzudenken.

GretaThunbergVorweg: Wir tun dieser jungen Frau – einer Schülerin – unrecht. Denn es muss Menschen wie sie geben, die mutig gegen den Strom schwimmen.
Klima-Leugner, Politiker und Leute entlarven die ihr Geschäft damit machen, wenn alles beim Alten bleibt. Gleichzeitig dazu übergehen Greta Thunberg mit fadenscheinigen Begründungen schlecht zu machen, Hassbriefe zu schreiben und Morddrohungen auszusprechen.

Liebe Greta,

Ich bin traurig, dass Sie als junge Frau und Schülerin uns Deutschen in Sachen „Klimawandel“ Beine machen müssen. Die Zahl derer, die Sie bewundern, nimmt zu. Wenn gleich nicht alles so einfach ist wie es von Ihnen und Ihrer Bewegung dargestellt wird. Vor allem ist es ein Unding, andere Schüler unter Druck zu setzen „an Streiks mitzumachen“, teilweise sogar durch deren Lehrer.

 

ManfredSept.2019Ja, wer die Klimaveränderung leugnet ist dumm oder verfolgt Interessen, die menschenverachtend sind.
Die Schmähkommentare über Sie Greta im Internet, bei Versammlungen einschlägiger politischer Gruppierungen und an Stammtischen sind eine Schande! Ebenso die Kritik an besorgten Menschen in Deutschland, die Farbe bekennen, meistens sind es „GRÜNE“. Eine Schande, dass der Präsident einer Weltmacht und westliche Führungsnation, getrieben von Konzerninteressen und Profiten, seinen ständigen Lügen jetzt noch die Krone aufsetzt und behauptet, die gefährliche Entwicklung des Klimas sei nicht von Menschen verursacht. Wie dumm müssen die Amerikaner sein? Oder die Deutschen, voran die Anhänger der AfD, die ihm das gerne abnehmen.

 

Wie können wir einem notorischen Lügner, Menschenverächter und Waffenlobbyisten Glauben schenken und weiterhin auf großem Fuß unsere Ressourcen verbrauchen?

Ich habe aber tiefen Respekt vor Ihnen, vielen Eltern und Großeltern, die inzwischen die Sorgen ihrer Kinder und Enkel teilen und sich mit deren Bemühungen nach Ihrem Muster solidarisch erklären. Ja, sogar zu Demonstrationen gehen.

Aber was können wir bislang über unsere Volksvertreter in den Parlamenten sagen? Sie haben in ihrer Mehrzahl kläglich versagt, denn die wissenschaftlich fundierten Daten über den Klimawandel liegen seit vielen Jahren vor. „Um Himmelswillen bloß keine Konjunkturgefährdung, Verzicht wird zur Katastrophe, der Rubel muss rollen, wir müssen es den Menschen selber überlassen das Richtige zu tun…..“ Schon vor Jahren propagierte die FDP „freie Fahrt den freien Bürgern“ – wo hat das hingeführt? Dann das KO-Kriterium „Arbeitsplätze dürfen nicht bedroht werden“. Jetzt stimmen sogar die SPD-nahen Gewerkschaften mit ein und verheizen den letzten Rest an Vertrauen und Glaubwürdigkeit.

Wir haben einen Punkt erreicht: Wenn wir so weitermachen, müssen wir tatsächlich um viele Arbeitsplätze fürchten.

So viel steht jetzt schon fest, der Berliner Klimagipfel bringt uns nicht viel weiter. Die Ergebnisse sind eine Farce. Unser „deutscher Karren“ sitzt so tief im Dreck, dass wir nicht mehr wissen wo zuerst anfangen. Bei der Bahn, den Autobahnbrücken, der Benzin- und Kerosinsteuer, bei den Niedriglöhnen und -renten, Plastikflut, Grundwasser-Rückgang, Überdüngung, Bodenversiegelung, usw. usw. Es werden spannende Wochen und Monate in Deutschland. Der Egoismus vieler Menschen und die geringe Bereitschaft auf etwas zu verzichten, sind das Problem – auch übertragbar auf die teilweise verwöhnten Teilnehmer/innen der Friday for future – Demonstranten. Die Kritik von uns Erwachsenen an den Jugendlichen ist deren inkonsequentes Verhalten.

So verkommen die Demos schnell zu einem bloßen gruppendynamischen Event nach dem Motto „Komm‘ wir machen Party“.

Modeeinkauf

 

 

 

Dr. Björn Schittenhelm (Bild) im Gespräch mit dem PPMagazin

BjörnPortrait2019Das Einzelhandelsgewerbe in ländlichen Kleinstädten und Gemeinden hat es im Speckgürtel von Einkaufsmetropolen, Diskounteransiedlungen und Outlet-Zentren zunehmend schwer sich zu behaupten. Die Politiker werden dabei nimmer müde den inhabergeführten Betrieben zu versichern, wie wichtig sie für die Nahversorgung der Bevölkerung seien. Das mag sein, aber indirekt schaffen die politischen Rahmenbedingungen die traditionellen Einzelhandelsbetriebe ab.

Das fängt an bei der ungerecht geringen Besteuerung von Konzernen wie Amazon und endet bei den zahllosen bürokratischen Auflagen für die kleinen Händler in nahezu alle Branchen. Im Gegenzug dürfen die Lieferfahrzeuge aller Online-Händler „wild an fast jeder Stelle entlang unserer Straßen“ parken und unsere Verkehrswege mit zirka 100 000 Fahrzeugen als „mobiles Lager“ benützen. Und jetzt kommen auch noch die politisch gewollten Radwege dazu.

 

Wirklich? Einige Ereignisse machen inzwischen nachdenklich

ManfredNov17Andernorts mussten die Farben in den Ortsparlamenten durch einen neuen Farbton ergänzt werden. Nicht so auf der Schönbuchlichtung. Die Vernunft der Wähler verhinderte „blau“, die angebliche Farbe der Mehrheit unseres Volkes. Diese Mehrheit, die sich auch noch „Volkspartei“ nennt, ist durch die gute Arbeit der Bürgermeister und der Gemeinderäte abgestraft worden. Sie werden buchstäblich nicht gebraucht.

Interessant aber die Entwicklung bei den Grünen, die sich mit einem enormen Zuwachs zur gewaltigen Stimme junger Wähler entwickelte. Jetzt stehen die „Altoberen“ in den Volksparteien dumm da. Die ersten Köpfe rollten und der Kampf bei CDU und SPD ist in vollem Gang bei der Frage „wer die Parteien in die nächsten Wahlen führen darf“. Eines scheint sicher: Namen wie Diana Kinnert, Johanna Uekermann, Luisa Neubauer, Carla Reemtsma u. a. muss man sich merken. Sie praktizieren eine parteienübergreifende Plattform der Vernunft.

Neuwahlen scheinen vor Ablauf der Legislaturperiode nicht ausgeschlossen. Wir brauchen eine starke Regierung und eine starke Opposition.

DieselschildFotolia

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein FDP-Politiker nahm Mitte Februar in der großen Presse Stellung zum populistischen Verhalten seiner Kollegen in den Parteien

Wir zitieren den Politiker aus seinem Beitrag in der Süddeutschen Zeitung:
„In meinem langen politischen Leben habe ich noch nie erfahren müssen, dass die Achtung vor Recht und Gesetz durch die Politik in einem solchen Maße schwindet, wie das heute geschieht. Der Respekt vor einer unabhängigen Justiz und vor der Gewaltenteilung nimmt ab. Einige Politiker fühlen sich allmächtig und vergessen, dass die Politik in besonderer Weise an Recht und Gesetz gebunden ist. Das zeigt sich im Umgang der Politik mit der Verfassung bei sogenannten Sicherheitsgesetzen, jetzt vor allem aber bei der Argumentation gegen Fahrverbote.

 

Man kann über Fahrverbote politisch streiten, man kann eine Änderung der Grenzwerte und der Messstellen fordern. Aber man kann sich zur Abwehr des verständlichen Volkszorns nicht über das Recht hinwegsetzen. Man kann versuchen, das Recht zu ändern, und das geht nur auf europäischer Ebene. Aber solange das Recht gilt, muss es respektiert werden“.

Meine Meinung als Dieselfahrer: Wir müssen an mehreren Stellschrauben justieren und alle Verursacher/Verantwortlichen für schlechte Luft, insbesondere in den öffentlichen Bereichen von Städten, zur Beseitigung dieser Missstände heranziehen. Ich fühle mich als Diesel-Fahrer weder enteignet noch in meiner Freiheit eingeschränkt. Wer den Sachverhalt verstehen will, sollte durch eigenes Verhalten mit dazu beitragen die Luft für unsere Kinder und Enkel nachhaltig zu verbessern. Nicht die Schuldigen zuerst im Ausland suchen oder bei den anderen Luft-Verpestern der Industrie. Die Verursacher müssen zahlen und nicht die mehrfach mit Steuern/Abgaben belasteten Bürger.

Wie war das mit kriminellen Machenschaften der Autohersteller oder dem Verhalten des Kraftfahrt-Bundesamtes und dessen vorgesetzte Verkehrsminister, die nach intensiver Lobbyarbeit der Hersteller „die Stinker“ durchgewinkt haben?

Sie schwächelt noch nicht – aber die Anzeichen sind nicht zu übersehen.

ManfredPortrait SWDie fetten Jahre scheinen vorbei, zumindest sie laufen aus. Dafür gibt es viele Gründe, unter anderem:
■ Unsere Regierung hat sich in den letzten Monaten nicht mit Ruhm bekleckert. Vornehm ausgedrückt. Aber das Flüchtlingsproblem ist es nicht – auch wenn einige Zeitgenossen dies aus populistischen Gründen gerne so sehen – sondern das Versagen in der „Diesel-Frage“, die Unfähigkeit bei den Renten wieder Sicherheit für das Alter zu schaffen und Millionen lässt man in die Altersarmut abgleiten. Dabei werden die Reichen immer reicher und die Einkünfte der Abgeordneten bleiben durch regelmäßige Nachschläge privilegiert.

Manfred Wanner empfiehlt „Wir müssen auf unsere Volksvertreter Druck ausüben“.

Ihr Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf. Ich bin seit einem Jahr Rentner, was ich an Rente ausbezahlt bekomme, ist eine Unverschämtheit. Alles, was ich an freiwilligen Zusatzrenten abgeschlossen habe, muss ich jetzt ein zweites Mal versteuern, somit werde für meine Vorsorge auch noch bestraft. Doch nicht nur Renten- und Umweltpolitik liegen im Argen: Auch die Verkehrs- und Gesundheitspolitik kann man nur als mangelhaft bezeichnen. Bei Zügen und S-Bahnen sind Verspätungen und Ausfälle eher die Regel als die Ausnahme, zu den Stoßzeiten sind die Bahnen völlig überfüllt. Und versuchen Sie mal einen Termin beim Facharzt zu bekommen. Sollten Sie den ärztlichen Notdienst benötigen, so müssen Sie von ihrer niedrigen Rente auch noch ein Taxi bezahlen, um dann stundenlang zu warten, ganz gleich wie schlecht es einem geht. An Politiker, Parteien, Verwaltung heranzutreten, führt meiner Erfahrung nach zu keinerlei Ergebnissen. Wenn überhaupt Antworten kommen, dann sind diese nahezu immer sehr allgemein gehalten und nichtssagend. Ja, wäre massiverer Druck notwendig.
Karl-Heinz Przychodniak, Weil im Schönbuch

Wir müssen auf unsere Volksvertreter Druck ausüben.
Oder die „Alternative für Deutschland“ nimmt sich den Themen an.

Von unserem Redaktionsleiter Manfred Wanner

Reichstag FotoliaältereFrauFotoliaSollen wir uns lokalen Medium mit der großen Politik beschäftigen? Einige Argumente sprechen dagegen, andere wiederum dafür. Fest steht, dass die großen gesellschaftlichen Veränderungen durch die Politik veranlasst, sich auch bei uns auf dem Lande auswirken bzw. die Menschen beschäftigen. Wo aber fängt man an und wo hört man auf?

 

 

Bilder oben: Im Bundeshaus, dem "Alten Reichstag", versammeln sich regelmäßig ca.700 Abgeordnete um Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Dabei werden offensichtlich Millionen Menschen vergessen die heute und in Zukunft unter der Altersarmut leiden werden. Fotos: Fotolia

Nehmen wir nur zwei Beispiele:

SWRenaWeissPortraitDennoch wir es immer mehr von ihnen verlangt und damit fehlt Zeit für die Bildungsarbeit in der Schule — Kommentar der PPM-Redakteurin Rena Weiss (Bild).

 

Fast die Hälfte aller befragten Schulleitungen (48 Prozent) gibt an, dass es an ihrer Schule in den letzten fünf Jahren Fälle von psychischer Gewalt gab, also Fälle, bei denen Lehrkräfte direkt beschimpft, bedroht, beleidigt, gemobbt und belästigt wurden. Das ergab eine repräsentative bundesweite Befragung unter Schulleitern allgemeinbildender Schulen der forsa Politik- und Sozialforschung GmbH vom Mai 2018, die im Auftrag des Verbands Bildung und Erziehung (VBE)


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