Adventsgewinnspiel & Kartenreservierungsanfrage für die Sondervorstellung ab 22.11.2019 hier auf www.pluspunkte-magazin.de

– Ende September 2019, verfasst von Manfred Wanner (PPMagazin). Einfach mal so, um über das Thema nachzudenken.

GretaThunbergVorweg: Wir tun dieser jungen Frau – einer Schülerin – unrecht. Denn es muss Menschen wie sie geben, die mutig gegen den Strom schwimmen.
Klima-Leugner, Politiker und Leute entlarven die ihr Geschäft damit machen, wenn alles beim Alten bleibt. Gleichzeitig dazu übergehen Greta Thunberg mit fadenscheinigen Begründungen schlecht zu machen, Hassbriefe zu schreiben und Morddrohungen auszusprechen.

Liebe Greta,

Ich bin traurig, dass Sie als junge Frau und Schülerin uns Deutschen in Sachen „Klimawandel“ Beine machen müssen. Die Zahl derer, die Sie bewundern, nimmt zu. Wenn gleich nicht alles so einfach ist wie es von Ihnen und Ihrer Bewegung dargestellt wird. Vor allem ist es ein Unding, andere Schüler unter Druck zu setzen „an Streiks mitzumachen“, teilweise sogar durch deren Lehrer.

 

ManfredSept.2019Ja, wer die Klimaveränderung leugnet ist dumm oder verfolgt Interessen, die menschenverachtend sind.
Die Schmähkommentare über Sie Greta im Internet, bei Versammlungen einschlägiger politischer Gruppierungen und an Stammtischen sind eine Schande! Ebenso die Kritik an besorgten Menschen in Deutschland, die Farbe bekennen, meistens sind es „GRÜNE“. Eine Schande, dass der Präsident einer Weltmacht und westliche Führungsnation, getrieben von Konzerninteressen und Profiten, seinen ständigen Lügen jetzt noch die Krone aufsetzt und behauptet, die gefährliche Entwicklung des Klimas sei nicht von Menschen verursacht. Wie dumm müssen die Amerikaner sein? Oder die Deutschen, voran die Anhänger der AfD, die ihm das gerne abnehmen.

 

Wie können wir einem notorischen Lügner, Menschenverächter und Waffenlobbyisten Glauben schenken und weiterhin auf großem Fuß unsere Ressourcen verbrauchen?

Ich habe aber tiefen Respekt vor Ihnen, vielen Eltern und Großeltern, die inzwischen die Sorgen ihrer Kinder und Enkel teilen und sich mit deren Bemühungen nach Ihrem Muster solidarisch erklären. Ja, sogar zu Demonstrationen gehen.

Aber was können wir bislang über unsere Volksvertreter in den Parlamenten sagen? Sie haben in ihrer Mehrzahl kläglich versagt, denn die wissenschaftlich fundierten Daten über den Klimawandel liegen seit vielen Jahren vor. „Um Himmelswillen bloß keine Konjunkturgefährdung, Verzicht wird zur Katastrophe, der Rubel muss rollen, wir müssen es den Menschen selber überlassen das Richtige zu tun…..“ Schon vor Jahren propagierte die FDP „freie Fahrt den freien Bürgern“ – wo hat das hingeführt? Dann das KO-Kriterium „Arbeitsplätze dürfen nicht bedroht werden“. Jetzt stimmen sogar die SPD-nahen Gewerkschaften mit ein und verheizen den letzten Rest an Vertrauen und Glaubwürdigkeit.

Wir haben einen Punkt erreicht: Wenn wir so weitermachen, müssen wir tatsächlich um viele Arbeitsplätze fürchten.

So viel steht jetzt schon fest, der Berliner Klimagipfel bringt uns nicht viel weiter. Die Ergebnisse sind eine Farce. Unser „deutscher Karren“ sitzt so tief im Dreck, dass wir nicht mehr wissen wo zuerst anfangen. Bei der Bahn, den Autobahnbrücken, der Benzin- und Kerosinsteuer, bei den Niedriglöhnen und -renten, Plastikflut, Grundwasser-Rückgang, Überdüngung, Bodenversiegelung, usw. usw. Es werden spannende Wochen und Monate in Deutschland. Der Egoismus vieler Menschen und die geringe Bereitschaft auf etwas zu verzichten, sind das Problem – auch übertragbar auf die teilweise verwöhnten Teilnehmer/innen der Friday for future – Demonstranten. Die Kritik von uns Erwachsenen an den Jugendlichen ist deren inkonsequentes Verhalten.

So verkommen die Demos schnell zu einem bloßen gruppendynamischen Event nach dem Motto „Komm‘ wir machen Party“.

Modeeinkauf

 

 

 

Dr. Björn Schittenhelm (Bild) im Gespräch mit dem PPMagazin

BjörnPortrait2019Das Einzelhandelsgewerbe in ländlichen Kleinstädten und Gemeinden hat es im Speckgürtel von Einkaufsmetropolen, Diskounteransiedlungen und Outlet-Zentren zunehmend schwer sich zu behaupten. Die Politiker werden dabei nimmer müde den inhabergeführten Betrieben zu versichern, wie wichtig sie für die Nahversorgung der Bevölkerung seien. Das mag sein, aber indirekt schaffen die politischen Rahmenbedingungen die traditionellen Einzelhandelsbetriebe ab.

Das fängt an bei der ungerecht geringen Besteuerung von Konzernen wie Amazon und endet bei den zahllosen bürokratischen Auflagen für die kleinen Händler in nahezu alle Branchen. Im Gegenzug dürfen die Lieferfahrzeuge aller Online-Händler „wild an fast jeder Stelle entlang unserer Straßen“ parken und unsere Verkehrswege mit zirka 100 000 Fahrzeugen als „mobiles Lager“ benützen. Und jetzt kommen auch noch die politisch gewollten Radwege dazu.

 

PaarEINKAUFBetrachtet man die Betriebe auf der Schönbuchlichtung genauer, werden Tendenzen sichtbar, die das nahende Ende von so manchen Fachgeschäften anzeigen. Nachfolger-Probleme, Verkehrs- und Parksituation im Umfeld des Geschäftes, keine transparenten Öffnungszeiten, Schaufensterauslagen – denen vielfach die Kreativität fehlt – in der Summe die Folgen einer vieljährigen Entwicklung. Gleiches gilt für die Innenstädte von Böblingen und Sindelfingen.

Die Beispiele Reutlingen, Tübingen, Esslingen sowie der Kleinstädte Nagold und Herrenberg liefern andere Erkenntnisse. Äußerst aktive Händler und Dienstleister, Werbegemeinschaften und kommunale Verwaltungen rücken mit gemeinsamen Aktionen und zeitgemäßen Infrastrukturmaßnahmen ihre Leistungen ins Blickfeld kaufkraftstarker Konsumenten aus dem Umland. Letztere folgen am Ende den Lockrufen der Anbieter und pilgern regelmäßig von ihren Wohnorten und Lebensmittelpunkten in die vorgenannten Städte, sei es zum Wochenmarkt, in die dortige Gastronomie, zu Kultur-Events, verlängerte Öffnungszeiten und dergleichen.

 

 

 

 

SchittenhelmApothekeEine pikante Note bekommt die gegensätzliche Entwicklung bei uns im Schönbuch, wenn man den Takt der Schönbuchbahn von der kaufkraftstarken Region „Schönbuch“ in Richtung Stuttgart verdichtet. Der Nutzen für die Pendler und das Klima sind unbestritten und war wohl auch angestrebt, weil sinnvoll. Dabei vergaß man eine vorhersehbare negative Entwicklung für die lokale Wirtschaft und somit die Gewerbesteuereinnahmen der Gemeinden. Ein klassisches Beispiel: Man tut auf der einen Seite Gutes und kassiert an anderer Stelle ungewollte Rückschläge. Mit Folgen, die die Verbraucher an ihren Wohnorten erst im Laufe der Zeit zu spüren bekommen. Eine durchaus diskussionswürdige Entwicklung, über die wir mit dem erfolgreichen Holzgerlinger Geschäftsmann und Apotheker Dr. Björn Schittenhelm (Foto), zugleich Stadtrat der FWV sprachen.

 

PPMagazin: Herr Schittenhelm, wie gehen die Geschäfte bei Ihnen? Sie sind ja bekannt, dass Sie in Ihrer Branche teilweise neue Wege gehen. Aus purer Not oder weil Sie weitblickend das tun, was man tun muss um in Ihrer Branche zu überleben?

Schittenhelm: Wir sind sehr zufrieden. Das hat seine Gründe. Der Handel muss neue Wege gehen um zu überleben. Die IT-Technik und Digitalisierung hat bei uns Einzug gehalten und die Kunden erkennen vermehrt die Vorteile des Online-Einkaufs mit dem gewohnten Service, auch außerhalb der Ladenöffnungszeiten. WebShop und persönliches Einkaufen schließen sich bei uns nicht aus. Da sind wir Pioniere in der Branche.

PPMagazin: Als Unternehmer „unternehmen Sie etwas“, das muss man Ihnen ja zugestehen. Blicken wir auf den Einzelhandel in unserer Region, dann werden in vielen Fällen aus betriebswirtschaftlichen Gründen Arbeitsplätze eher abgebaut. Wir erwarten von Ihnen jetzt keine Tipps für Ihre Mitbewerber, aber mit dem Abstand zu den anderen Branchen eventuell Anregungen für die Kollegen um die Wirtschaftsstandorte auf der Schönbuchlichtung zu stärken.

Schittenhelm: In der Tat. Unsere moderne, zeitgemäße Herangehensweise an den Markt der Gegenwart und Zukunft zeigt Erfolge. Wir nutzen das Internet, das von anderen vielfach abgelehnt wird oder Online-Anbieter sogar bekämpft werden. Die Anzahl hochwertiger Arbeitsplätze hat bei uns zugenommen, weil fachkundige Beratung und Service mit persönlicher Note für den Kunden immer noch sehr wichtig sind.
Es ist schwer anderen Branchen am Ort Ratschläge zu geben, die dann wie „Schläge“ wirken können. Für das stationäre Gewerbe lohnt es sich darüber nachzudenken, wie wir mit den Kunden kommunizieren und Aufträge abwickeln. Das ist nicht nur eine Herausforderung für die Holzgerlinger Kollegen, sondern auch für das Gewerbe allgemein auf der Schönbuchlichtung 

 HolzgPunkteKärtlePPMagazin: Welche Aufgaben haben die örtlichen Gewerbevereine als lokale „Werbegemeinschaften“? Beispiel: Das Punktekärtle war vor einigen Jahren „die Idee“ um Kaufkraft zu binden und nachweislich auch tut. Seit einigen Jahren pendeln sich die Akzeptanzstellen im Bereich von 30 bis 35 Firmen ein. Warum werden es nicht spürbar mehr bzw. wie kann man die Stagnation in eine positive Entwicklung umwandeln?

Wird aus dem Holzgerlinger "Punkte Kärtle" ein "Schönbuch Punkte Kärtle" ?

 frägt nicht nur der Komunalpolitiker Schittenhelm

 

 

Schittenhelm: Das „Punkte Kärtle“ könnte von mir aus auf die Händler in den Nachbarorten ausgedehnt werden. Dann heißt es eben „Schönbuch Punkte Kärtle“. Wichtig ist, dass wir Kaufkraft auf der Schönbuchlichtung behalten. In Holzgerlingen sind die wichtigsten Geschäfte der Nahversorgung dem System angeschlossen. Wer noch dazu stoßen will ist herzlich willkommen. In Weil im Schönbuch oder Schönaich muss der Wille vorhanden sein sich am Erfolg dieses Kunden-Bindungssystems zu beteiligen.

Planung, Organisation und Durchführung von Marketingmaßnahmen sind die typischen Aufgaben eines Gewerbevereins. Der „Holzgerlinger Herbst“ – unser bislang wichtigster Tag im Jahr - ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie man Unterhaltung, Aktionen und Gastronomie erfolgreich mit einem „Verkaufsoffenen Sonntag“ dem Markt präsentieren kann. Über die Gestaltung eines interessanten und ebenso erfolgreichen Weihnachtsmarktes dürfte jedenfalls noch nicht das letzte Wort gesprochen sein. Aktivitäten in der Social-Media-Szene gewinnen an Bedeutung und rücken immer stärker in den Fokus der Verbraucher. Hier müssen wir aufpassen, dass wir nichts versäumen.

PPMagazin: Das Ehrenamt hat in Holzgerlingen traditionell eine große Bedeutung und ist in vielen Vereinen nicht wegzudenken. Ist dieser Status auch bei einem Gewerbeverein angebracht oder sollten hier nicht professionellere Strukturen geschaffen werden? In erster Linie nicht „verwalten“, sondern Ideen entwickeln, Zusammenarbeit organisieren, Mitgliedsfirmen motivieren, Aktionen anschieben usw. Das ist im Ehrenamt doch nicht zu schaffen. Oder sehen Sie das anders?

Schittenhelm: Nein, das sehe ich nicht anders. Ehrenamt im HGH ist notwendig, anders sind alle sich stellende Aufgaben gar nicht zu schaffen. Wenn aber zu gegebener Zeit eine Art „Geschäftsführer“ mit nachgewiesenen Marketingkenntnissen aktuell wird, bin ich nicht dagegen. Da müssen die Gewerbetreibenden halt „Geld in die Hand“ nehmen. Wir bekommen im Wettbewerb mit anderen Städten nichts umsonst. Wenn wir nicht handeln, wird es unser Wirtschaftsstandort zu spüren bekommen.

 

Marktstand6

Marktszene

Marktszene10

 

 

 

 

 

 

 

Bilder oben: Gefragt ist der Wochenmarkt am Freitag Nachmittag auf dem Rathausplatz

 

PPMagazin: Was muss passieren, dass die Gastronomie auf der Schönbuchlichtung durch den weiteren Verlust ihrer Vielfalt und Qualität nicht weiter an Bedeutung verliert? Pizzerien und Döner-Kioske nehmen zu, die Qualifikation der Küchenchefs ab, ebenso fehlt die klassische Wirtschaft, in der man sich „after work“, nach dem Training oder der Musikprobe trifft sowie kleine schmackhafte und preiswerte Gerichte verzehren kann?

Schittenhelm: Wollen sie es wissen? Ein Wunder muss passieren. Aber da steht Holzgerlingen nicht alleine da. Es liegt mir fern, die noch vorhandenen Betriebe zu beurteilen. Deshalb werde ich es auch nicht tun. Aber eines ist feststellbar: Es gibt genügend Luft nach oben. Und wie bei den anderen Geschäften auch, die Gäste stimmen mit den Füßen ab. Wer sich über zu wenig Kundschaft beklagt, muss sich zuerst selbst reflektieren. Ob eine Restaurant-Schließung oder eine Neuansiedlung ansteht, ist Privatsache möglicher Investoren. Da können weder die Stadt noch der HGH tätig werden. Wir haben im Gemeinderat das Thema auf dem Bildschirm. Um auf den Anfang meiner Antwort zurückzukommen „Wunder gibt es immer wieder“. Aber ich sehe derzeit keines auf uns zukommen.

 

MWA PortraitSept.19Eine bislang funktionierende

Nahversorgung scheitert zuerst

am Konsumentenverhalten.

Manfred Wanner PPM-Redaktionsleiter

 

 

 

 

 

Wirklich? Einige Ereignisse machen inzwischen nachdenklich

ManfredNov17Andernorts mussten die Farben in den Ortsparlamenten durch einen neuen Farbton ergänzt werden. Nicht so auf der Schönbuchlichtung. Die Vernunft der Wähler verhinderte „blau“, die angebliche Farbe der Mehrheit unseres Volkes. Diese Mehrheit, die sich auch noch „Volkspartei“ nennt, ist durch die gute Arbeit der Bürgermeister und der Gemeinderäte abgestraft worden. Sie werden buchstäblich nicht gebraucht.

Interessant aber die Entwicklung bei den Grünen, die sich mit einem enormen Zuwachs zur gewaltigen Stimme junger Wähler entwickelte. Jetzt stehen die „Altoberen“ in den Volksparteien dumm da. Die ersten Köpfe rollten und der Kampf bei CDU und SPD ist in vollem Gang bei der Frage „wer die Parteien in die nächsten Wahlen führen darf“. Eines scheint sicher: Namen wie Diana Kinnert, Johanna Uekermann, Luisa Neubauer, Carla Reemtsma u. a. muss man sich merken. Sie praktizieren eine parteienübergreifende Plattform der Vernunft.

Neuwahlen scheinen vor Ablauf der Legislaturperiode nicht ausgeschlossen. Wir brauchen eine starke Regierung und eine starke Opposition.

DieselschildFotolia

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein FDP-Politiker nahm Mitte Februar in der großen Presse Stellung zum populistischen Verhalten seiner Kollegen in den Parteien

Wir zitieren den Politiker aus seinem Beitrag in der Süddeutschen Zeitung:
„In meinem langen politischen Leben habe ich noch nie erfahren müssen, dass die Achtung vor Recht und Gesetz durch die Politik in einem solchen Maße schwindet, wie das heute geschieht. Der Respekt vor einer unabhängigen Justiz und vor der Gewaltenteilung nimmt ab. Einige Politiker fühlen sich allmächtig und vergessen, dass die Politik in besonderer Weise an Recht und Gesetz gebunden ist. Das zeigt sich im Umgang der Politik mit der Verfassung bei sogenannten Sicherheitsgesetzen, jetzt vor allem aber bei der Argumentation gegen Fahrverbote.

 

Man kann über Fahrverbote politisch streiten, man kann eine Änderung der Grenzwerte und der Messstellen fordern. Aber man kann sich zur Abwehr des verständlichen Volkszorns nicht über das Recht hinwegsetzen. Man kann versuchen, das Recht zu ändern, und das geht nur auf europäischer Ebene. Aber solange das Recht gilt, muss es respektiert werden“.

Meine Meinung als Dieselfahrer: Wir müssen an mehreren Stellschrauben justieren und alle Verursacher/Verantwortlichen für schlechte Luft, insbesondere in den öffentlichen Bereichen von Städten, zur Beseitigung dieser Missstände heranziehen. Ich fühle mich als Diesel-Fahrer weder enteignet noch in meiner Freiheit eingeschränkt. Wer den Sachverhalt verstehen will, sollte durch eigenes Verhalten mit dazu beitragen die Luft für unsere Kinder und Enkel nachhaltig zu verbessern. Nicht die Schuldigen zuerst im Ausland suchen oder bei den anderen Luft-Verpestern der Industrie. Die Verursacher müssen zahlen und nicht die mehrfach mit Steuern/Abgaben belasteten Bürger.

Wie war das mit kriminellen Machenschaften der Autohersteller oder dem Verhalten des Kraftfahrt-Bundesamtes und dessen vorgesetzte Verkehrsminister, die nach intensiver Lobbyarbeit der Hersteller „die Stinker“ durchgewinkt haben?

Sie schwächelt noch nicht – aber die Anzeichen sind nicht zu übersehen.

ManfredPortrait SWDie fetten Jahre scheinen vorbei, zumindest sie laufen aus. Dafür gibt es viele Gründe, unter anderem:
■ Unsere Regierung hat sich in den letzten Monaten nicht mit Ruhm bekleckert. Vornehm ausgedrückt. Aber das Flüchtlingsproblem ist es nicht – auch wenn einige Zeitgenossen dies aus populistischen Gründen gerne so sehen – sondern das Versagen in der „Diesel-Frage“, die Unfähigkeit bei den Renten wieder Sicherheit für das Alter zu schaffen und Millionen lässt man in die Altersarmut abgleiten. Dabei werden die Reichen immer reicher und die Einkünfte der Abgeordneten bleiben durch regelmäßige Nachschläge privilegiert.

Manfred Wanner empfiehlt „Wir müssen auf unsere Volksvertreter Druck ausüben“.

Ihr Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf. Ich bin seit einem Jahr Rentner, was ich an Rente ausbezahlt bekomme, ist eine Unverschämtheit. Alles, was ich an freiwilligen Zusatzrenten abgeschlossen habe, muss ich jetzt ein zweites Mal versteuern, somit werde für meine Vorsorge auch noch bestraft. Doch nicht nur Renten- und Umweltpolitik liegen im Argen: Auch die Verkehrs- und Gesundheitspolitik kann man nur als mangelhaft bezeichnen. Bei Zügen und S-Bahnen sind Verspätungen und Ausfälle eher die Regel als die Ausnahme, zu den Stoßzeiten sind die Bahnen völlig überfüllt. Und versuchen Sie mal einen Termin beim Facharzt zu bekommen. Sollten Sie den ärztlichen Notdienst benötigen, so müssen Sie von ihrer niedrigen Rente auch noch ein Taxi bezahlen, um dann stundenlang zu warten, ganz gleich wie schlecht es einem geht. An Politiker, Parteien, Verwaltung heranzutreten, führt meiner Erfahrung nach zu keinerlei Ergebnissen. Wenn überhaupt Antworten kommen, dann sind diese nahezu immer sehr allgemein gehalten und nichtssagend. Ja, wäre massiverer Druck notwendig.
Karl-Heinz Przychodniak, Weil im Schönbuch

Wir müssen auf unsere Volksvertreter Druck ausüben.
Oder die „Alternative für Deutschland“ nimmt sich den Themen an.

Von unserem Redaktionsleiter Manfred Wanner

Reichstag FotoliaältereFrauFotoliaSollen wir uns lokalen Medium mit der großen Politik beschäftigen? Einige Argumente sprechen dagegen, andere wiederum dafür. Fest steht, dass die großen gesellschaftlichen Veränderungen durch die Politik veranlasst, sich auch bei uns auf dem Lande auswirken bzw. die Menschen beschäftigen. Wo aber fängt man an und wo hört man auf?

 

 

Bilder oben: Im Bundeshaus, dem "Alten Reichstag", versammeln sich regelmäßig ca.700 Abgeordnete um Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Dabei werden offensichtlich Millionen Menschen vergessen die heute und in Zukunft unter der Altersarmut leiden werden. Fotos: Fotolia

Nehmen wir nur zwei Beispiele:

SWRenaWeissPortraitDennoch wir es immer mehr von ihnen verlangt und damit fehlt Zeit für die Bildungsarbeit in der Schule — Kommentar der PPM-Redakteurin Rena Weiss (Bild).

 

Fast die Hälfte aller befragten Schulleitungen (48 Prozent) gibt an, dass es an ihrer Schule in den letzten fünf Jahren Fälle von psychischer Gewalt gab, also Fälle, bei denen Lehrkräfte direkt beschimpft, bedroht, beleidigt, gemobbt und belästigt wurden. Das ergab eine repräsentative bundesweite Befragung unter Schulleitern allgemeinbildender Schulen der forsa Politik- und Sozialforschung GmbH vom Mai 2018, die im Auftrag des Verbands Bildung und Erziehung (VBE)

Datenklau Fotolia 

Wir nennen die Gründe und rechnen damit, dass die Datenlecks oder bewussten Manipulationen bei Facebook alsbald behoben werden.

ManfredPortraitJetzt reicht es!! Hier und bei vielen anderen Dingen, die täglich von seriös arbeitenden Journalisten entdeckt, recherchiert und veröffentlicht werden.
„Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“, heißt ein Sprichwort. Die unsichere Situation auf den Facebook-Rechnern von Mark Zuckerberg zwingt uns zum Handeln.


jung brecht 250 werbeiq 250 agentur2c 250 boese fotografie 250