Christine Egeler: Jugendleiterin des TSV Hildrizhausen

ChristineEgelerAufgewachsen ist sie in Aidlingen. Doch schon damals gab es eine Verbindung nach Hildrizhausen, denn ihre Mutter stammt aus der Schönbuchgemeinde, ebenso wie die Mutter ihres heutigen Mannes. 2002 siedelte die Familie mit den beiden Söhnen am Schönbuchrand an. Heute bestimmt einen großen Teil des Familienlebens der TSV Hildrizhausen.

 

 

 

 

Beitrag von unserer Mitarbeiterin Claudia Bauernfeind

„Tätsch net gschwind…“, so hatte 2008 alles begonnen, als Christine Egeler beim TSV startete. Durch die beiden fußballbegeisterten Söhne, war sie ständig nah am Geschehen. Bei ihrer herzlichen und aufgeschlossenen Art brauchte es nicht allzu lange, bis die an Spielfeldrand mitfiebernde Mama auf Mithilfe angesprochen wurde. So begann sie als Betreuerin der Bambinis und wurde später Trainerin. Neben den Erfordernissen, die die jungen Fußballer ihr abverlangten, engagierte sie sich zusätzlich im Organisationsteam für das in Hildrizhausen legendäre Bierfest. Dem noch nicht genug, war sie parallel auch noch im früheren Jugendausschuss tätig, den es, seit der Kooperation mit Altdorf, heute nicht mehr gibt. 2015 stieg Christine Egeler aus der Betreuungstätigkeit aus, schaffte sich einen Hund an und genoss mit ihm das klein bisschen gewonnene Freizeit neben den Aufgaben als Jungendleiterin. Bis heute ist sie als Jugendleiterin Fußball Ansprechpartnerin für die Jugendlichen, nimmt an Ausschuss- und Trainersitzungen teil und ist bei jedem Spiel vor Ort. Christine Egeler freut sich, dass die schriftlichen Dinge von ihrer Stellvertreterin Margitta Eiter übernommen werden und sie sich so ganz auf den sportlichen Teil konzentrieren kann.

 

ChristineEgelerB Jug2017

 

Es vergingen nur knapp zwei Jahre, da klopfte der TSV wieder an. Mit Ende 40 hat sie sich erneut davon überzeugen lassen, dass die TSV-Fußball-Junioren eine Trainerin wie sie brauchen. Daher trainiert sie neben ihrer Tätigkeit als Jungendleiterin, seit diesem Jahr die F1-Mannschaft. Der einzige, der dabei etwas zu kurz kommt, ist der kleine Hund. Möglich ist dies alles aber nur durch die Mithilfe ihres Mannes, der selbst Fußballer und Trainer war. „Ich habe ein kaputtes rechtes Knie und er ein kaputtes linkes, so gleichen wir uns aus“, lacht sie verschmitzt. Für sie sei dies alles nur machbar, weil ihr Mann die Fußball-Leidenschaft teile und ihr unterstützend zur Seite stehe.

 

Angesteckt hat sie der Vater, der kein Spiel in Aidlingen versäumte und Tochter Christine mit auf den Fußballplatz nahm. „Es waren die Jahre, als Aidlingen Verbandsliga spielte und im Rahmen der Einweihung des neuen Platzes sogar der HSV zu Gast war. Ich wurde am Spielfeldrand groß“, erzählt sie stolz. Leider gab es damals keine Möglichkeiten für Mädchen Fußball zu spielen. Umso mehr freut sich jetzt, dass Hildrizhausen eine Mädchenmannschaft bekommen hat. Seit September ist es auch fraulich auf dem Vereinsgelände, denn die B-Jugend-Mädels aus Rohrau haben samt ihren Trainern nach Hildrizhausen gewechselt. Bleibt zu wünschen, dass dies bei den TSV-Fußballern einen Motivationsschub hervorruft.


jung brecht 250 werbeiq 250 agentur2c 250 boese fotografie 250