Vorsitzender der Spvgg Holzgerlingen.

 

Zugezogen und heimisch geworden. Aus beruflichen Gründen verschlug es den Düsseldorfer Wolfgang Schröder 1982 auf die Schönbuchlichtung. Heute ist er aus derWolleSchroeder Sport- und Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken. Wir trafen uns in der Stadtmitte zu einem Gespräch.

 

PPM: Wie fühlen Sie sich hier im Schwäbischen?
Wolfgang Schröder: Wir sind angekommen. Es gab eine Zeit, da hieß es bei uns, wir fahren nach Hause, wenn es in Richtung Düsseldorf ging. Das ist längst gekippt. Wir sind hier auf der Schönbuchlichtung daheim und fühlen uns sehr wohl.

PPM: Gibt es Punkte, die hierbei eine besondere Rolle gespielt haben?
Wolfgang Schröder: Ich habe von 1982 bis 2009 bei der IBM im Projektmanagement gearbeitet. Da brauchte ich einen Ausgleich, weshalb ich beim Holzgerlinger Lauftreff eingestiegen bin. Über den Sport findet man schnell Anschluss. Ein weiterer Pluspunkt war, dass ich Gitarre spiele – ein absoluter Selbstläufer bei Sommerfesten.

PPM: War dieses Hobby ausschlaggebend für die Jazzveranstaltung, die Sie organisieren?
Wolfgang Schröder: Nicht ganz. In Hildrizhausen haben wir ein Nachbarschaftsfest organisiert aus dem sich nach und nach der ‚Sommernachtsjazz‘ im Sinne der Düsseldorfer Altstadt entwickelte. Das heißt ‚coole Musik, Altbier und Halve Hahn‘.

PPM: Das klingt so, als ob Ihnen der Ruhestand nicht zu langweilig würde?
Wolfgang Schröder (lacht): Nicht wirklich. Ich bin seit 2008 Erster Vorsitzender der Sportvereinigung Holzgerlingen und organisiere den Sommernachtsjazz. Jede freie Minute, die dann noch bleibt, ist für meine Frau und für meine zwei Enkelkinder reserviert.

 

 

 

 

 

 


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