Christine Egeler: Jugendleiterin des TSV Hildrizhausen

ChristineEgelerAufgewachsen ist sie in Aidlingen. Doch schon damals gab es eine Verbindung nach Hildrizhausen, denn ihre Mutter stammt aus der Schönbuchgemeinde, ebenso wie die Mutter ihres heutigen Mannes. 2002 siedelte die Familie mit den beiden Söhnen am Schönbuchrand an. Heute bestimmt einen großen Teil des Familienlebens der TSV Hildrizhausen.

Leider nein. Deshalb wundern Sie sich nicht …

 … wenn wir liebe Leserinnen und Leser in dieser Ausgabe mit dem Thema Sport „dick auftragen“.

Juli2016MAPortraitFür Ex-FIFA-Boss Blatter, für die internationalen Funktionäre die Doping zulassen, für Herrn Wladimir Putin und seinen Freund, den IOC-Chef Thomas Bach, ist der Sport Mittel zum Zweck, nämlich viel Geld zu verdienen und Politik zu machen. Auch wenn anfangs immer die Unschuldsvermutung gilt, Bachs irischer Kollege im IOC hat jüngst in Rio bei der Olympiade auch wieder eigene Geschäfte gemacht. Mit Eintrittskarten gedealt, zum Schaden des Veranstalters und zum Wohle der eigenen Finanzen. Unter diesem Aspekt bekommen Bachs geschäftliche Interessen in Russland auch eine besondere Beachtung. Als Deutscher schäme ich mich für den Oberolympioniken Bach und denke dabei nicht nur an die „ehrlichen“ Leistungssportler, sondern an die Arbeit in unseren Vereinen, die sich in den Niederungen des Amateursports bewegt und von viel ehrenamtlichem Einsatz geprägt ist.

 

Kommentar von Manfred Wanner

Wir widmen in der September-Ausgabe Fußball, Handball, Moto-Cross und Ringen einige Seiten - mit Blick auf unser lokales Umfeld. Das bedeutet keine Wertung, sondern das besondere Interesse der Vereine an einer Zusammenarbeit mit unserem Blattmacher-Team.

Ihre Meinung interessiert uns:

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Vorsitzender der Spvgg Holzgerlingen.

 

Zugezogen und heimisch geworden. Aus beruflichen Gründen verschlug es den Düsseldorfer Wolfgang Schröder 1982 auf die Schönbuchlichtung. Heute ist er aus derWolleSchroeder Sport- und Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken. Wir trafen uns in der Stadtmitte zu einem Gespräch.

 

PPM: Wie fühlen Sie sich hier im Schwäbischen?
Wolfgang Schröder: Wir sind angekommen. Es gab eine Zeit, da hieß es bei uns, wir fahren nach Hause, wenn es in Richtung Düsseldorf ging. Das ist längst gekippt. Wir sind hier auf der Schönbuchlichtung daheim und fühlen uns sehr wohl.

Steffen Kleindienst sagt Goodbye - Ab 7. November übernimmt Gabriela Buldermann

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Gastwirt und Gemeinderat Steffen Kleindienst verlässt demnächst seine Heimat und „flüchtet“ nach Kanada. Nein, keine Flucht – er nimmt eine neue interessante Herausforderung an, bleibt aber in seiner künftigen Wahlheimat Vancouver der Gastronomie erhalten. Dort sind offensichtlich „Schwäbische Maultaschen à là Kleindienst“ gefragt. Mal sehen – auf Facebook wird man das „Unternehmen Zukunft“ sicher verfolgen können.

„Ruhestand“ ist nicht sein Ding - aber die Fotografie seine Leidenschaft

 RolandFuhrONLINE

„Umtriebig“ – könnte man eine seiner Charaktereigenschaften nennen. Ruhig und zuverlässig, mit einem Faible für die Fotografie und ausgestattet mit profunden Kenntnissen rund um PC und Nutzung des Internets. Roland Fuhr hat sich in seinem Berufsleben vieles aneignen können, was ihm erlaubt sein Pensionärs-Dasein sinnvoll und interessant zu gestalten. Langeweile kommt bei dem 72-jährigen ehemaligen Mitarbeiter der Telekom nicht auf.

Drei Teilnehmer aus dem Kreis BB im Workcamp 2015

Heimstatt Bild für Anriss

Drei Wochen selbstloser Einsatz auf eigene Kosten. So sah der Urlaub 2015 für Jasmin, Marius und Christoph aus. Wir berichten darüber. Für die Camps 2016 werden wieder handwerklich begabte bzw. talentierte Menschen unterschiedlicher politischer Ansichten und Hintergründen gesucht.

Jannik Malz seit fünf Jahren in der Ringer-Oberliga und auf nationaler Ebene ebenso erfolgreich

 

4JannikMalzDer heute 21-jährige Holzgerlinger, derzeit Azubi im zweiten Lehrjahr, war bis 2010 einer der sportlich aussichtsreichsten Vertreter aus der Ringer-Nachwuchsschmiede des KSV. Heute frönt der vielseitig interessierte Athlet seinem Sport in 100 Kilometer Entfernung beim Oberligisten AV Sulgen, vorher ein Jahr in Asperg. Nach und nach verließen weitere junge Talente den KSV in Richtung Musberg, Ehningen und Sulgen.

Den sportlichen Niedergang der Holzgerlinger Ringertradition kann man durchaus mit dem personellen Aderlass des Vereins in Verbindung bringen. Dieser Tage begann wieder die Saison der Mannschaftskämpfe. Holzgerlingen leider aus dem Blickfeld vieler am Lokalsport interessierter Menschen verschwunden, denn der KSV liegt in der Bezirksklasse buchstäblich am Boden.

 

Seit 2011 ist Jannik Malz fester Bestandteil der Mannschaft vom AV Sulgen. Die Oberliga bildet das württembergische Oberhaus und ist nach erster und zweiter Bundesliga sowie Regionalliga die vierthöchste Leistungsklasse. Seine früheren Trainer in Holzgerlingen, Oliver Stich und inzwischen auch Vater Klaus Malz, sind in Sulgen als Trainerteam tätig. Mit den bisherigen Rängen sechs bis drei in den Saisonabschlusstabellen tastet sich Jannik Malz und sein AV-Team langsam an die Regionalliga heran, „das ist mein erklärtes Ziel und dazu möchte ich entscheidend beitragen“, betrachtet er seine Rolle und die Zukunftsaussichten als Mannschaftsringer.

Heute mit Heidrun Neugebauer, Orchesterchefin des Harmonikavereins Holzgerlingen

Heidrun NeugebauerMai15Bereits seit 1992 unterrichtet und dirigiert Heidrun Neugebauer im Holzgerlinger Harmonikaverein. Musik, Gemeinschaft und Kreativität sind die Grundsäulen der Vereinsarbeit. Nach ihrem Studium zur staatlich geprüften Musiklehrerin mit Schwerpunkt Akkordeon, Klavier und Dirigieren, arbeitete die gebürtige Lahrerin bei verschiedenen Vereinen und Musikschulen, bis 1992 ein Anruf des damaligen Dirigenten Werner Frank die junge Frau nach Holzgerlingen lockte.

Simon Prochazkas Motto ist die Motivation für seine Reisen

 

SimonMachuPicchuMittelgroß, schlank und auf eine eher unspektakuläre Art muskulös – was Simon Prochazka schon alles erlebt hat und wo er überall gewesen ist, das merkt man ihm nicht an. Humorvoll und vor allem gelassen erzählt er von Begegnungen mit Grizzlys, defekten Flugzeugen und vor allem langen, einsamen Wanderungen

 

 

Der 33-jährige Maschinenbau-Ingenieur hat sich völlig der Verwirklichung seiner Träume verschrieben. Ganz oben auf der Liste stehen dabei Reisen in ferne Länder, wobei weder Kreuzfahrten noch Luxus-Urlaube in der Karibik seine Favoriten sind. Im Gegenteil: Er genießt die Stille abseits der üblichen Routen. „2012 habe ich meine erste Trekkingtour gemacht und beim 110 Kilometer-Trekkingevent in Schwedisch-Lappland so richtig Blut geleckt“, grinst der junge Mann. Von Kiruna nach Abisko ging es damals auf dem Kungsleden Treck. Fünf Tage lang mit Zelt, Schlafsack und Kochgeschirr durch Schweden – nur kurz unterbrochen von der Besteigung des Kebnekaise, dem höchsten Berg Schwedens. „Diese Tour war organisiert. Gute Kondition und Ausdauer waren aber Voraussetzung“, erinnert sich Simon Prochazka. „So konnte ich schnuppern, ob mir diese Art von Urlaub liegt. Und ich muss sagen: ich finde diese Form des Reisens traumhaft.“


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