TimSandra PPM Nov20

Mit 24 Jahren an mehreren Fronten ehrenamtlich tätig

Er ist Mitte zwanzig, steht nach seinem Abschluss im vergangenen Jahr vor dem Einstieg in den Familienbetrieb, ist seit zwei Jahren Handwerksbeirat im Handels- und Gewerbeverein Holzgerlingen und sitzt für die FDP/UWG im Gemeinderat.

Von unserer Mitarbeiterin Sandra Bildmann/Bild oben rechts

Hündin Greta bringt Licht in die dunkle Welt von Susanne Hänel

SusanneHähnel mit HundEine der größten Überwindungen in ihrem Leben sei es gewesen, sich einzugestehen einen Stock zu brauchen, erzählt Susanne Hänel. Die 49-Jährige ist auf dem rechten Auge seit Geburt an blind. Im Laufe ihres Lebens begann sich die Netzhaut auf ihrem linken Auge abzulösen. Nach über 20 Operationen, viel Hoffnung und noch mehr Enttäuschung ist die Holzgerlingerin inzwischen vollständig erblindet (PPM berichtete).

Von unserer Mitarbeiterin Sandra Bildmann

NebelsiekHeader

 

 Arzt, Kommunalpolitiker, Hobbysportler, -Musiker und –Ornithologe -

Von seinem Vater hat er einst mit auf den Weg bekommen, vielseitig zu sein. Vielseitigkeit als Eintrittskarte in eine Welt des gegenseitigen Austauschs. Vielseitigkeit als Grundlage für ein respektvolles und empathisches Miteinander. „Heute würde man dazu Interdisziplinarität sagen“, sagt Horst Nebelsieck und betont: „Kein Tausendsassa, der meint, er kann alles.“ Der Schlüssel sei hingegen, vielfach interessiert und informiert zu sein. Die Kommunikation dürfe nicht an der Grenze des eigenen Fachgebiets enden, betont er im Gespräch mit dem Pluspunkte-Magazin. Deswegen müsse man selbst für Austauschplattformen sorgen, gemeinsame Ebenen finden, die gleiche Sprache sprechen. Eben hinaus, über den sprichwörtlichen Tellerrand schauen.

Von unserer Mitarbeiterin Sandra Bildmann

TobiasRiedel OnlineHeader 

Aus dem Leben eines Kämpfers mit Handicap – berichtet Rena Weiss

„Ich finde es wichtig, positiv an Dinge heranzugehen. Zudem bin ich sehr neugierig aufs Leben und probiere gerne neue Dinge aus.“ Eigentlich braucht man den Holzgerlinger Tobias Riedel nicht fragen, was ihn im Leben antreibt, denn sein Charisma und seine Art sich auszudrücken, vermitteln bereits seine optimistische Anpacker-Mentalität.

Tobias ist 32 Jahre alt, wurde in Stuttgart geboren und hat dort auch die ersten Jahre seines Lebens verbracht. „Mein Vater ist Holzgerlinger und meine Mutter kommt aus der Nähe von Göttingen.“ So zog es die Familie bald wieder zurück nach Holzgerlingen, auch weil dort das vieljährige Familienunternehmen ansässig ist. Beruflich zog es Tobias Riedel jedoch in eine andere Richtung, vermutlich auch, weil ihn seine Eltern zur Selbstständigkeit erzogen und ihm alle Möglichkeiten offenließen.

Larsow Wasmichantreibt

 

Ein Mann ohne Ziel 

In der Krise zeigt sich die wahre innere Größe eines Menschen, der Zusammenhalt einer Gesellschaft oder auch die Standfestigkeit einer Demokratie. Bei Hans und Martina Larsow zeigt sich in der herausfordernden Zeit, wie wertvoll es ist, an seinen Idealen festzuhalten, obwohl Hans Larsow in seiner direkten Art sagt: “Ich hatte und habe keine Ziele”.

Höfinger Wasmichantreibt

Seine Lieblingsfarbe: Kickers-blau aus Überzeugung

Gutgelaunt empfängt Heinz Höfinger den PPMagazin-Redakteur am heimischen Tisch in seinem Holzgerlinger Reihenhaus. Natürlich in blau-weiß, eine andere Farbe käme für den überzeugten Stuttgarter Kickers Fan nicht in Betracht. „Niemals würde ich zu einem Termin etwas rotes tragen”, so das langjährige Aufsichtsratsmitglied des früheren Bundesligisten augenzwinkernd. Trotz seines Ruhestandes ist der Terminkalender des umtriebigen Unternehmers i.R. gut gefüllt, umso mehr kann er das Gespräch mit dem PPM-Magazin bei einer Tasse Kaffee genießen.

Hänel 

Susanne Hänel über ihren Weg in die Welt der Schatten

Holzgerlingen. Schließen Sie Ihre Augen mal für einige Minuten – sehr entspannend, oder? Wenn das Dunkel aber nicht nur des Nachts oder bei Bedarf sondern immer vorherrscht, dann ist das für jeden Sehenden erst einmal eine sehr erschreckende Vorstellung. Wie kann man so den Alltag meistern? Arbeiten? Seinen Hobbies nachgehen? Sich um Familie und Freunde kümmern?

„Es ist ziemlich schwierig und man ist auf Hilfe und Hilfsmittel angewiesen“, bekräftigt Susanne Hänel (im Bild rechts - links ihre Mutter). Die 47jährige weiß wovon sie spricht, denn sie kennt beide Seiten: die der Sehenden und die der Blinden. „Auf dem rechten Auge war ich schon immer blind“, erzählt sie. „Allerdings haben das linke Auge und das Gehirn sehr viel kompensiert, so dass diese Problematik erst recht spät auffiel.“

Dass auch das linke Auge eine Fehlbildung hatte stellte sich dann zügig heraus. Für das Kind damals völlig unproblematisch: Radfahren, auf eine ganz normale Schule gehen, sich mit Freunden treffen – alles kein Problem.

Christine Egeler: Jugendleiterin des TSV Hildrizhausen

ChristineEgelerAufgewachsen ist sie in Aidlingen. Doch schon damals gab es eine Verbindung nach Hildrizhausen, denn ihre Mutter stammt aus der Schönbuchgemeinde, ebenso wie die Mutter ihres heutigen Mannes. 2002 siedelte die Familie mit den beiden Söhnen am Schönbuchrand an. Heute bestimmt einen großen Teil des Familienlebens der TSV Hildrizhausen.

Leider nein. Deshalb wundern Sie sich nicht …

 … wenn wir liebe Leserinnen und Leser in dieser Ausgabe mit dem Thema Sport „dick auftragen“.

Juli2016MAPortraitFür Ex-FIFA-Boss Blatter, für die internationalen Funktionäre die Doping zulassen, für Herrn Wladimir Putin und seinen Freund, den IOC-Chef Thomas Bach, ist der Sport Mittel zum Zweck, nämlich viel Geld zu verdienen und Politik zu machen. Auch wenn anfangs immer die Unschuldsvermutung gilt, Bachs irischer Kollege im IOC hat jüngst in Rio bei der Olympiade auch wieder eigene Geschäfte gemacht. Mit Eintrittskarten gedealt, zum Schaden des Veranstalters und zum Wohle der eigenen Finanzen. Unter diesem Aspekt bekommen Bachs geschäftliche Interessen in Russland auch eine besondere Beachtung. Als Deutscher schäme ich mich für den Oberolympioniken Bach und denke dabei nicht nur an die „ehrlichen“ Leistungssportler, sondern an die Arbeit in unseren Vereinen, die sich in den Niederungen des Amateursports bewegt und von viel ehrenamtlichem Einsatz geprägt ist.

 

Kommentar von Manfred Wanner

Wir widmen in der September-Ausgabe Fußball, Handball, Moto-Cross und Ringen einige Seiten - mit Blick auf unser lokales Umfeld. Das bedeutet keine Wertung, sondern das besondere Interesse der Vereine an einer Zusammenarbeit mit unserem Blattmacher-Team.

Ihre Meinung interessiert uns:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


jung brecht 250 werbeiq 250 sp logo 250 boese fotografie 250