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Erwin Heller stellt sich erneut dem Votum der Wählerinnen und Wähler

In knapp drei Monaten endet die zweite Amtsperiode von Altdorfs Bürgermeister Erwin Heller. Seine Kandidatur für die anstehende Bürgermeisterwahl hat der 55-Jährige bereits angekündigt. Zusammen mit ihm blicken wir auf eine Gemeinde, in der sich in den letzten Jahren ein besonderes Flair in Sachen Zusammenhalt aller gesellschaftlichen Gruppen entwickelt hat.

PPMagazin: Seit fast 16 Jahren sind Sie Bürgermeister in Altdorf, das sich gesund entwickelt und von außen betrachtet mit einem ausgeprägten bürgerschaftlichen Engagement präsentiert. Wie ist dies entstanden?

Erwin Heller: Ein wichtiger Punkt ist sicher die Tatsache, dass Gemeinderat und Bürgermeister schon lange die Überzeugung teilen, dass die frühzeitige Information über und die aktive Einbindung von Menschen in kommunale Prozesse für Altdorf von Vorteil sind. Dies hat sich immer wieder bestätigt. Dabei nehmen wir junge und ältere Menschen ebenso wie Neubürger und Alteingesessene in den Blick. Nur zwei Bespiele, die Sanierung des alten Schulhauses zum Bürgerhaus oder die Einrichtung des Heimatmuseums. Weitere zwei ganz aktuelle Projekte sind die unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen erfolgten Planungen für den entstehenden Spielplatz sowie die bereits fertige BMX-Strecke im Bereich Seeweg. Großartig ist, wie sich die Jugendlichen nicht nur bei der Planung, sondern bis heute bei der Gestaltung und Pfl ege der BMX-Strecke einbringen. Zudem wurde von den Jugendlichen in Eigenregie eine Strecke für die Jüngeren angelegt. Es ist eine gute Gemeinschaft entstanden, in der Rücksicht genommen wird. Dies ist wertvoll und es gilt dies wertzuschätzen.

PPMagazin: Eine aktive und persönliche Beteiligung vor Ort bringt also Vorteile für die gesamte Gemeinde?

Erwin Heller: Wenn man etwas persönlich mitgestalten kann, mache ich es zu meiner Sache. Wir brauchen Mitgestalterinnen und Mitgestalter, die sich konkret vor Ort einbringen. Doch dies gelingt nur, wenn man bereit ist, Menschen mit ihren Fähigkeiten einzubinden, sodass gegenseitiges Vertrauen wachsen kann. Vertrauen entsteht nach meiner Überzeugung am besten durch das persönliche Kennenlernen.

AltdorfBürgerhaus

PPMagazin: Und durch die digitalen Möglichkeiten kann man heute besonders leicht netzwerken?

Erwin Heller: Richtig und das ist auch gut so. Doch Vernetzung ist auch immer noch persönlich möglich, was sich in der seit 2013 bestehenden Bücherei im Bürgerhaus zeigt. Sie wird bis heute von Ehrenamtlichen betreut, deren Stimmen bei der Gestaltung gehört wurden. Viele der bis heute Aktiven waren schon beim Start mit dabei. Ohne diese Menschen und ihr Engagement gebe es die Bücherei nicht.

 Ein Beispiel bürgerlichem Engagements, der Bau des Bürgerhauses. Foto: Kai Nawratil

PPMagazin: Wie können sich denn die Menschen in Altdorf – über diese Projekte hinausgehend – einbringen und an der Weiterentwicklung des Ortes mitwirken?

Erwin Heller: Der erste Blick fällt an dieser Stelle auf die zahlreichen Menschen, die sich ehrenamtlich in unseren Vereinen, Kirchengemeinden, den Gremien der Kindergärten und Schule, sowie in Arbeitskreisen engagieren. Nicht zuvergessen die Feuerwehr, das DRK, die Wählervereinigungen, Parteien und natürlich die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte.

Darüber hinaus gilt es weitere Möglichkeiten der Beteiligung gemeinsam zu entwickeln, um den Austausch der Generationen zu unterstützen. Ein Beispiel dafür ist das neue Pflegeheim, das am Rande der Seewiesen an einem Platz entstehen wird, wo unterschiedliche Generationen zusammentreffen werden. Auch hier möchte ich ein Netzwerk fördern, in dem sich Menschen einbringen. Es warten viele spannende Projekte und Begegnungen. Und deshalb gehe ich nach wie vor noch jeden Tag gerne ins Rathaus.


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