Blumenfee und Mitarbeiter 

 

 

Blumenfee Claudia Egner feiert

Holzgerlingen. 2019 feiert das Blumengeschäft in der Altdorfer Straße sein 10-jähriges Bestehen. Eine rosarote Prognose war es nicht gerade, was der Wirtschaftspate Claudia Egner für ihr geplantes Geschäft 2010 gab.

Kein Parkplatz direkt vor der Tür und die Lage sei „ab vom Schuss“. Beirren ließ sie sich davon jedoch nicht, bekam Gründerhilfe von Vater Staat und kann heute neben Holzgerlinger Stammkunden auch Kundschaft aus den Nachbarorten vorweisen.

„Ein Laden steht und fällt mit seinen Mitarbeitern“, ist sie sich sicher. Sie beschäftigt eine Halbtagskraft und eine 450- Euro-Kraft. Kapazitäten für eine weitere Fachkraft gibt es zwar – allerdings scheiterte das Vorhaben bislang an fehlenden Bewerbern. „Die Grundlagen der Floristik sollten bekannt und der Wille zur Samstagsarbeit sollte da sein. Wer in unserer Branche arbeitet, ist ein Idealist:“

Mehr Arbeitskräfte - mehr Leistung

Momentan schaffen die Mitarbeiter der Blumenfee bis zu zwei Hochzeiten pro Wochenende - aber bei drei Hochzeiten würde die Qualität unserer Leistung leiden“, ist sich Egner sicher. „Und da ich darauf großen Wert lege, kommt das nicht in Frage.“

BlumenfeeVordemLadenIn zehn Jahren hat sie sich in Holzgerlingen genau aus diesem Grund einen Namen gemacht. "Blumen, die zur Person und zum individuellen Geldbeutel passen“ möchte die Floristin anbieten und fährt damit seit Beginn ihres Geschäftslebens gut. Ob klassisch zeitlos, verspielt romantisch oder ganz natürlich – Blumensträuße müssen zu ihren Bestellern passen. Und die Lieblingsblumen gibt es nahezu das ganze Jahr über. Je nach Sorte bestellt Claudia Egner für ihre Kunden auch saisonale Sonderblüten wie etwa Duftwicken im Großhandel.

 

Besser saisonal kaufen!

Anders sieht es bei Tulpen im August oder Sonnenblumen im Februar aus. Claudia Egner ist überzeugt: "Jede Pflanze hat ihre Saison. Außerhalb dieser, sind die Pflanzen oft kümmerlich, es fehlt an geeigneten Dekorationspartnern und von Preis und Umweltaspekt braucht man gar nicht erst zu sprechen." Meistens versucht sie, einen passenden Ersatz zu finden. „Dabei schaue ich nach Farbe, Form und Struktur der Wunschpflanze und normalerweise findet sich etwas, dass das Auge des Betrachters und das Portemonnaie des Kunden freut. Eine vielversprechende Kombination.

Und die ist natürlich der wichtigste Aspekt, wenn es um die Zukunft des Blumenladens geht. Das Pluspunkte-Magazin wünscht der "Blumenfee" Alles Gute und hofft auf viele liebevolle, individuelle Blumenstrauß-Angebote in den kommenden Jahren.


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