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MdB Marc Biadacz Gast beim Lädle-Stammtisch

Die große und kleine Politik sowie der VfB Stuttgart liefern die wöchentlichen Stammtisch-Themen für teilweise angeregte Diskussionen. Gerne hätte man mal eine VfB-Größe dabei gehabt. Mit den Kontakten der PPMagazin-Redaktion wurde eine Einladung an den Abgeordneten des Wahlkreises Böblingen ausgesprochen. Für den vielbeschäftigten CDU-Volksvertreter war es nicht einfach einen passenden Termin zu finden. Ein Fragenkatalog der Stammtischler aus Weil, Breitenstein, Steinenbronn und Holzgerlingen bot dann die Grundlage für einen „Aus erster Hand“-Bericht aus Berlin und Antworten auf die brennendsten aktuellen Fragen der rund 20 Teilnehmer am erweiterten Stammtisch.

 

LädleDieDreiInteressierte Besucher im Breitensteiner Lädle waren der Ladenbetreiber Markus Schmid und der Ortsvorsteher Thomas Müller. Reiner Müller (im Bild rechts) richtete ein Grußwort im Namen der „Ladenbesitzer-Gemeinschaft“ an die Gäste bevor PPM-Redakteur Manfred Wanner die Moderation übernahm.

 

Bilder unten: Moderator Manfred Wanner links; Marc Biadacz Bildmitte und Ortsvorsteher Thomas Müller

 

 

 

LädleFragensteller mwa

Marc Biadacz MdB

OrtvorsteherMüller2

Es sei vorausgeschickt, dass die angesprochenen Themen nicht in aller Ausführlichkeit in diesem Beitrag dargestellt werden können. Zu Komplex und umfangreich waren die Zusammenhänge der ineinander greifenden Sachthemen, zum Beispiel die Spannungen in der „Zwangsehe – Große Koalition“ und der Umgang mit den AfD-Abgeordneten. Hier wurden Unterschiede sichtbar gemacht, vor allem was die Ausgabenpolitik des Finanzministers anbetrifft. „Ich rede wie ich denke, aber wenn wir in Berlin um den richtigen Weg streiten oder wie 2018 es nicht übersehbare Differenzen zwischen den Unionsparteien CDU und CSU gibt, dann schlägt die AfD daraus Kapital“, so selbstkritisch Marc Biadacz, und fuhr fort „wenn sich die FDP nicht der Verantwortung entzogen hätte, wären wir weiter“. Neuwahlen wollten weder die CDU/CSU noch die SPD. Natürlich gehörten auch verbale Nadelstiche gegenüber den GRÜNEN zum Handwerk des CDU-Vertreters. Hier wurde dann sichtbar, dass Marc Biadacz unter den Besuchern dankbare Abnehmer für seine Ansichten fand.

LädleStammtisch1Ausdrückliches Lob des MdB für den Gesundheitsminister Spahn, der im Vergleich zu seinen Vorgängern einen guten Job macht und folgerte daraus „endlich würde gehandelt“. Sehr kritisch beurteilt Biadacz die allgemeine Zunahme der vom Koalitionspartner SPD initiierten Ausgaben und vertrat die Meinung, dass der Boom mit sprudelnden Steuereinnahmen vorbei sei. „Wir haben doch das beste Sozial- und Gesundheitssystem. Weitere Ausgabensteigerungen bedeuten künftig steigende Steuer- und Abgabenlasten.

 

 

 

LädleStammtisch3Keine klare Antwort lieferte Biadacz auf die Frage, warum der CDU-Bundestagspräsident nicht für eine bessere Transparenz bei den Spenden der Wirtschaft an die Parteien ermögliche. Der Moderator: „Wer viel spendet erwartet früher oder später bei Abstimmungen Gegenleistungen. Wie unter Politikern oft üblich, ausweichen und anstatt einer klaren Antwort den Fokus auf die jüngsten Spenden-Ereignisse bei der AfD lenken“.In Sachen „Flüchtlingspolitik“ tritt Marc Biadacz für eine schnellere Rückführung von Menschen ein, die keinen Asylanspruch haben, „was für die Behörden und Polizeikräfte nicht einfach ist. Notwendig ist aber eine Regelung für die geordnete Zuwanderung nach Deutschland“.

 

Lädle Im HintergrundDen Vorschlag von Annegret Kramp-Karrenbauer einen „allgemeinen Gesellschaftsdienst“ einzuführen, fand der Abgeordnete für sinnvoll. Zielgerichtet zur zeitweisen Personalgewinnung bei der Bundeswehr, den Feuerwehren und anderer Hilfsdienste, sozialen Diensten sowie gemeinnützigen Vereinen.

 Fotos Roland Fuhr

 

 

 


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