Der GHV Weil im Schönbuch muss im April liefern

KeimPetraGHV.WiS

Petra Keim (Bild) ist derzeit noch kommissarische Vorsitzende des Gewerbe- und Handelsvereins Weil im Schönbuch. Dieses Jahr muss sie ihr Amt abgegeben – ohne eine ganz sichere Nachfolge. Sie ist jedoch zuversichtlich, „denn ein Bewerber ist im Gespräch“.

Von unserer Mitarbeiterin Rena Weiss

 

„Ich habe die berechtigte Hoffnung, dass sich aus dem Kreis der Mitglieder jemand finden wird“, blickt Petra Keim auf die nächste Hauptversammlung. Vor gut einem Jahr hatte sie dieses Amt kommissarisch übernommen, weil sich kein Erster Vorsitzender fand. „Sonst hätte der Verein rechtlich gesehen die Auflösung einleiten müssen“. Ihre Frist läuft mit der nächsten Hauptversammlung ab und länger will sie dieses Amt an der Spitze des GHV nicht ausüben. Das Gesicht eines Gewerbevereins sollte von einem gestandenen Unternehmer, männlich oder weiblich, geprägt sein. Sie sei keine Unternehmerin, lässt sie wissen.

Ein Gewerbeverein hätte es zusätzlich schwer, meint Keim, weil er nicht wie ein Musikverein aus gleichgesinnten Musikliebhabern besteht, sondern aus gewerblichen Mitgliedern, die als Interessenvertreter ihrer Firma im Verein sind. So müsse ständig an einer gemeinsamen Basis gearbeitet werden. „Unser GHV soll eine geschlossene Einheit von Handel, Handwerk und Dienstleistungen im Ort darstellen“, erklärt sie und ergänzt, „als Verein gewinnen wir mehr Bedeutung, verfügen über mehr Kraft, können uns gegenseitig inspirieren und unterstützen.“

Petra Keim hat gute Ideen, deshalb möchte sie nach der Wahl eines neuen Vorsitzenden auch seine Stellvertreterin bleiben. Auch weil der GHV über ein gutes Führungsteam verfügt und somit vieles auf mehrere Schultern verteilt werden kann. „Es ist eine Truppe, die wirklich sehr viel unternimmt und da gibt es eine gute Zusammenarbeit.“

Auf die Zukunft gesehen wünscht sich Petra Keim, dass Handel und Handwerk mehr zusammenwachsen „und dass wir Weil im Schönbuch als Gewerbestandort gemeinsam weiterbringen“. Der GHV müsse Ziele definieren und sich auf diese konzentrieren „damit wir am Ort eine guten Nahversorgung aufrecht erhalten können“. Immerhin sei es einer der ältesten Vereine in der Region.

Petra Keim stellt sich für die Zukunft auch Weiterbildungsmaßnahmen für die Unternehmer und deren Mitarbeiter vor. „Ich würde mir als Vereinsvorsitzenden jemanden wünschen, der ein Visionär ist und begeistern kann.“ So könne der Verein neben Veranstaltungen wie die „Lange Theke“ und das „Schönbuchfeuer“ weitere Events in Angriff nehmen.


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