LädleGruppe

 

MdB Marc Biadacz Gast beim Lädle-Stammtisch

Die große und kleine Politik sowie der VfB Stuttgart liefern die wöchentlichen Stammtisch-Themen für teilweise angeregte Diskussionen. Gerne hätte man mal eine VfB-Größe dabei gehabt. Mit den Kontakten der PPMagazin-Redaktion wurde eine Einladung an den Abgeordneten des Wahlkreises Böblingen ausgesprochen. Für den vielbeschäftigten CDU-Volksvertreter war es nicht einfach einen passenden Termin zu finden. Ein Fragenkatalog der Stammtischler aus Weil, Breitenstein, Steinenbronn und Holzgerlingen bot dann die Grundlage für einen „Aus erster Hand“-Bericht aus Berlin und Antworten auf die brennendsten aktuellen Fragen der rund 20 Teilnehmer am erweiterten Stammtisch.

 

Für Hans Stehle jetzt Gotthilf Frasch im Vorstand

Stehle BlascheckEine bemerkenswerte Mitglieder-Hauptversammlung des Stadtseniorenrates Holzgerlingen e.V. (SSR) hat Mitte April im Haus am Ziegelhof stattgefunden. Einmal die stattliche Besucherzahl im Vergleich zu den Vorjahren und die engagierten Diskussionsbeträge aus der Versammlungsmitte prägten die Versammlung. Höhepunkt war sicher der Vortrag von Bürgermeister Ioannis Delakos.

24 von insgesamt 84 Mitgliedern sind der Einladung des Vorstands gefolgt. Die Vorsitzende Margret Blascheck (rechts im Bild) berichtete von fünf Neuzugängen, die erfolgreiche Einführung der Notfall-Dose sowie einem Pedelec-Training in Zusammenarbeit mit dem ADFC und der AG Verkehr – Stadtentwicklung 2030. Interessant auch ein Vortrag zum Thema „Wem gehören meine Daten“ – ein wichtiger Beitrag um die Diskussion über die „Datensicherheit“. Das „Betreute Spielen“ gehört seit 2011 zu den herausragenden Beispielen „sozialem Engagement“ der Bürgerschaft. Projektleiter Arkadius Gärtner berichtete über die Arbeit der SSR-Initiative. Aktuell bringen sich 16 Seniorinnen und Senioren ein und unterstützen eine Fachkraft. Das SSR-Team sucht derzeit personelle Verstärkung. Weitere Fachinformationen wurden über das Jahr angeboten. Ein neues Pedelec-Training soll im Juli stattfinden.

Kassenbericht, Kassenprüfung, Entlastungen, Etatgenehmigung für das neue Geschäftsjahr zählten zu den bekannten Regularien einer Hauptversammlung. Hier war schon der Bürgermeister gefordert. Es folgte ein „kleiner Rechenschaftsbericht“ über die Arbeit des Bürgermeisters und seines Gemeinderates im ersten Jahr seiner Amtsgeschäfte. Schnell wurde klar: „Auf dem Rathaus und in den Gremien wird geschafft“. Zahlreiche Projekte mit Bürgerbeteiligung wurden angestoßen und auf den Weg gebracht. Die Zusammenarbeit mit dem Stadtseniorenrat wurde gewürdigt.
Margret Blascheck verabschiedete den bisherigen Stellvertreter im Vorstand, Hans Stehle (links), mit dem Dank der Versammlung für die vieljährige Mitarbeit und Blumen für die Gattin.

Die Vereinsleitung hat in Sachen „Öffentlichkeitsarbeit“ wertvolle Anregungen aus der Versammlung aufgenommen und startet mit neuen Zielen ins Geschäftsjahr 2019/20.

INFO - Vereinsleitung nach den Wahlen: Vorstandsvorsitzende Margret Blascheck; Stellvertreter Gotthilf Frasch; Schriftführerin Ingeborg Soller-Britsch; Kassier Werner Lippke; Beisitzer Walter Beran; Kassenprüfer Walter Morlock und Werner Rommel.

GHV Vorstand 2019

 

Nach Petra Keim folgt Jürgen Knosp an der Vereinsspitze

Wenn man es genau nimmt oder zumindest es so interpretieren will, halten die Weilemer Gewerbetreibenden derzeit nicht viel von ihrer Standesorganisation, dem „Gewerbe- und Handelsverein“. Obwohl zur Wahl eines neuen Vorsitzenden eingeladen wurde, kamen nur 17 Firmentreter von über hundert Mitgliedern zur Jahreshauptversammlung in das Haus der Musik. Der GHV gehört zu den ältesten Vereinen seiner Art im Kreis Böblingen und kämpft seit einigen Jahren von einer Mitgliederversammlung zur anderen buchstäblich um’s Überleben.

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143 Mitglieder beleben das Geschehen im Holzgerlinger Handels- und Gewerbeverein und in der Stadt

Mitgliederversammlungen dienen unter anderem dazu auf die Ereignisse im vorausgegangenen Geschäftsjahr zurückzublicken, die kommenden Events vorzustellen und zu erläutern. Dazu trugen die Berichte der Funktionäre im Vorstand und Beirat bei. Ehrungen vieljähriger Mitglieder, Neuwahlen sowie die Einblicke von Bürgermeister Ioannis Delakos in die aktuellen Geschehnisse und Planungen der Stadt standen ebenfalls auf der Tagesordnung. Insgesamt kamen 36 Firmenvertreter plus Gäste und Mitarbeiter der Presse in den Waldhorn-Saal.

Gesundheitliche Gründe zwangen Gabi Buldermann zur Aufgabe – Zurzeit kein ernsthafter Nachfolger in Sicht.

BuldermannDirkGabiGourmet CafeGründer Steffen Kleindienst (Bild unten links) wollte 2012 mit seinem kleinen Betrieb den Marktplatz attraktiver machen. Der Standort war gut gewählt. Zentral gelegen, Parkplätze im Umfeld, weitere Geschäfte im Rund. Das Gourmetcafe entwickelte sich gut. Kleindiensts Pläne in Übersee waren 2015 Anlass sich nochmals ganz neu zu erfinden. Mit Gabi Buldermann hatte er dann auch eine engagierte Nachfolgerin vor Ort gefunden, die ihr Angebot mit interessanten Dingen erweiterte. Marlenes Kuchen blieben aber auch hier der Hit

 

GourmetCafeSteffenGabiGesundheitliche Gründe haben Gabi Buldermann buchstäblich in die Knie gezwungen. Die Familie half wo es ging, aber es konnte kein Dauerzustand werden. Jetzt hat die Cafe-Wirtin das Handtuch geworfen und schließt das Lokal zum 24. März. Gabi und Dirk (Bild links) Buldermann bedauern diesen Schritt. Interessenten können sich über die Pachtbedingungen bei Hausbau Schönbuch, Manfred Hiller, erkundigen.

 

 

 

Für Firmenchef Ralf Notter eine Entscheidung zwischen Lebensqualität und unternehmerischer Herausforderungen

Wenn der Vater in Rente geht, bleibt kleinen Unternehmen ohne Nachfolger nur die Schließung. Das will das Familienunternehmen Notter vermeiden.

Von unserer Mitarbeiterin Rena Weiss

Der Großvater Otto gründete 1963 das Unternehmen und übergibt es zur Rente vertrauensvoll an seinen Sohn. Doch der ist nun ebenfalls in einem Alter, an dem man ans Leben nach der Selbstständigkeit denkt. Was aber, wenn die dritte Generation den Betrieb nicht weiterführen will? Allgemein leidet das Handwerk unter Nachwuchsproblemen, auch fehlt es an Führungskräften. Nicht so bei Ralf Notter einem Kunst- und Bauschlosser sowie Metallgestalter aus Hildrizhausen. 

RalfNotter PortraitRalf Notter (Bild) übernahm die Werkstatt von seinem Vater, als er 39 Jahre alt war. „Ich bin als junger Kerle schon in der alten Werkstatt rumgetobt“, erinnert er sich. Als er gerade 14 Jahre alt war, war die alte Werkstatt zu klein für das Unternehmen und sein Vater fragte ihn direkt: „Willst du weitermachen?“ Denn ohne einen künftigen Nachfolger wollte er die große Investition nicht stemmen. Ralf Notter stimmte zu und die Familie baute in der Hanns-Klemm-Straße neu. Doch inzwischen ist auch diese Betriebsstätte zu klein und so wiederholt sich die Geschichte.

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Mit „deutschem Fußball“ übt man praktische Völkerverständigung

Unter einer Kooperation versteht man vielfach eine Zusammenarbeit auf wirtschaftlichem Gebiet. Wenn diese Zusammenarbeit noch um die sportliche Variante erweitert wird, spätestens dann darf im Vereinsleben getrost von einer Win-Win-Situation für beide Seiten gesprochen werden.

Hans-Christian Schunke

Diese Gewinner-Partnerschaft gibt es zwischen den Fußballern des TSV Hildrizhausen und Nachwuchsspielern aus den Vereinigten Staaten im Sommer 2019 ein Jahr. Hoppla, es wird englisch gesprochen am Schönbuchrand, denn dort hat sich die USYS-Academy Stuttgart/Hildrizhausen gebildet. Eine Zweckgemeinschaft, die nach und nach ausgebaut werden soll.

In den Betrieben der MEISTERLAND Schönbuch eG sind junge, ausbildungswillige Schulabgänger/innen und Junghandwerker m/w herzlich willkommen.

SZ Meisterland PR 2019 Dieser Beitrag ist der SZ/BZ und Wochenblatt entnommen.

Der GHV Weil im Schönbuch muss im April liefern

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Petra Keim (Bild) ist derzeit noch kommissarische Vorsitzende des Gewerbe- und Handelsvereins Weil im Schönbuch. Dieses Jahr muss sie ihr Amt abgegeben – ohne eine ganz sichere Nachfolge. Sie ist jedoch zuversichtlich, „denn ein Bewerber ist im Gespräch“.

Von unserer Mitarbeiterin Rena Weiss

 

„Ich habe die berechtigte Hoffnung, dass sich aus dem Kreis der Mitglieder jemand finden wird“, blickt Petra Keim auf die nächste Hauptversammlung. Vor gut einem Jahr hatte sie dieses Amt kommissarisch übernommen, weil sich kein Erster Vorsitzender fand. „Sonst hätte der Verein rechtlich gesehen die Auflösung einleiten müssen“. Ihre Frist läuft mit der nächsten Hauptversammlung ab und länger will sie dieses Amt an der Spitze des GHV nicht ausüben. Das Gesicht eines Gewerbevereins sollte von einem gestandenen Unternehmer, männlich oder weiblich, geprägt sein. Sie sei keine Unternehmerin, lässt sie wissen.


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