UFUK-Imbiss als beliebte Anlaufstelle in der Mittagspause

UfukSchriftzug

 

Holzgerlingen. Horizont – so lautet die Übersetzung des Wortes Ufuk und bis zu einem gewissen Grad sagt der Name schon einiges über seinen Besitzer aus. Hamdi Yanci kam 1980 aus der Türkei nach Deutschland. Seinen Horizont erweitern, etwas Neues versuchen und sich hier ein besseres Leben als in der Türkei aufzubauen – das waren seine Ziele.

UfukDönerGelungen ist ihm das allemal: Sein UFUK-Imbiss auf dem Platz des Rewe-Supermarkts in Holzgerlingen läuft gut. Besonders die Schüler kommen regelmäßig in der Mittagpause, um sich etwas Warmes auf die Hand zu holen. „Döner mit alles“ – ist zwar grammatikalisch falsch, kulinarisch jedoch an der Tagesordnung: Zwiebeln, Tomaten, Rotkraut, Salat, Peperoni und dazu feingeschnittenes Rindfleisch mit einer hellen Knoblauchsoße sind die Bestandteile des Lieblingsessens der meisten Kunden.

 

 

Selbst gemacht schmeckt besser

Eine Besonderheit anderen Anbietern gegenüber, ist die Tatsache, dass Hamdi Yanci viel Wert auf Selbstgemachtes legt. Sowohl seine Fladenbrote, als auch den Lahmacum-Teig setzt der angelernte Metzger selbst an und lässt dann den Teig lange gehen.

„Zum einen weiß ich so genau, dass nur das im Teig ist, was wirklich rein muss und zum anderen macht die lange Gärzeit das Brot lockerer, leichter bekömmlich und insgesamt leckerer“, ist er überzeugt. Fertig gebacken ist es dann im stets heißen Backofen innerhalb von wenigen Minuten. „Im Winter lasse ich das Brot gerne auch länger im Ofen, vor allem wenn ich sehe, dass die Schüler an den Händen frieren. Dann hält das Brot die Wärme noch etwas länger und die Kinder haben eine willkommene Fingerheizung“, schmunzelt der Imbiss-Besitzer.

Heimat ist da, wo man sich wohl fühlt

Ufuk1Von Montag bis Freitag herrscht der größte Andrang bei ihm zwischen elf und 13 Uhr zu anderen Uhrzeiten und in den Ferien geht es im 2018 frisch renoviertem Imbiss dagegen entspannter zu. „Aus diesem Grund nehme ich natürlich auch in den Sommerferien meinen Jahresurlaub“, erklärt der zweifache Vater. „Zwischen drei und fünf Wochen fahren wir dann in die Türkei und besuchen dort die Familie.“ Auch wenn er selbst in der Türkei aufgewachsen ist und das Land als seine ursprüngliche Heimat sieht, wieder zurückgehen steht für den vorbildlich integrierten Türken und seine Familie gar nicht zur Debatte: „Ich genieße den Urlaub dort aber nach ein paar Wochen habe ich Sehnsucht nach Deutschland.“

Das geregelte System, insbesondere in Bezug auf Versicherung, Krankenversicherung aber auch Sauberkeit und Umwelt ist ihm besonders wichtig und lockt von der Wärme dann doch wieder ins im Vergleich kühle Deutschland.

 

 


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